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Schmidt sieht bei Tierhaltung in Brandenburg keinen Handlungsbedarf

Archivmeldung vom 13.01.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schweine in Massentierhaltung
Schweine in Massentierhaltung

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt äußerte sich im Vorfeld der Grünen Woche auch zu dem Brandenburger Volksbegehren gegen Massentierhaltung. Im Interview mit der Märkischen Oderzeitung erklärte er: "Massentierhaltung ist kein definierter Begriff. Ich halte es da mit Experten, die sagen: Es kommt nicht auf die Zahl der Tiere an, sondern wie sie gehalten werden." Schmidt räumte ein, dass man bei "Megaanlagen, die nicht mehr zu organisieren sind" sicher an Grenzen stoße. Der Minister fügte aber hinzu: "Ich habe auch in Brandenburg Großbetriebe besucht, aber nicht den Eindruck gewonnen: Das ist Massentierhaltung, die verboten werden muss."

Zum Volksbegehren äußerte Schmidt in der Märkischen Oderzeitung: "Das Volksbegehren beantwortet für mich nicht die Frage, wo Massentierhaltung anfängt und wie die Qualitätskriterien aussehen."

Schmidt weiter: "Ich habe gerade die Umfragen aus dem Ernährungsreport 2016 vorgestellt. Danach legen die Verbraucher sehr großen Wert auf Tierwohl. Sie sind auch bereit, mehr dafür zu bezahlen. Die zentrale Frage ist: Wie steht die Erwartung an die Tierhaltung in Relation zu dem, was man bereit ist auszugeben? Da gibt es Diskussionsbedarf. Ich will Lebensmittel nicht verteuern. Aber sie sollten uns ihren Preis wert sein. Manchmal sind sie nur billig, und das ist etwas anderes. Wenn Tierproduktion nicht mehr in Deutschland möglich ist, werden die Menschen nicht alle zu Vegetariern. Dann beziehen sie ihr Fleisch aus Ländern, in denen wir keinen Einfluss auf das Tierwohl haben. Es gibt Verbesserungsbedarf. Ich bin gerade dabei, Regeln für die Stallhaltung aufzustellen." +++

Quelle: Märkische Oderzeitung (ots)

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