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RAPUNZEL begrüßt die aktuelle Diskussion zum Thema Palmöl und bezieht Stellung zum ARD Politikmagazin "Report Mainz"

Archivmeldung vom 23.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Rapunzel Naturkost AG
Rapunzel Naturkost AG

RAPUNZEL NATURKOST nimmt die vom ARD-Report erhobenen Vorwürfe gegenüber dem Familienunternehmen Daabon sehr ernst. RAPUNZEL Bio-Palmöl aus dem Norden Kolumbiens ist nicht betroffen. Der Landkonflikt im Westen Kolumbiens wird vor Ort geprüft. Falls die Vorwürfe haltbar sein sollten, werden Konsequenzen in der Zusammenarbeit gezogen.

Das Wissen um die Problematik von Primärwaldrodung zur Palmöl-Erzeugung hat RAPUNZEL bereits in den 90er Jahren veranlasst, sich aktiv um einen alternativen, nachhaltigen Öko-Anbau zu bemühen - zusammen mit Daabon. Noch heute bezieht RAPUNZEL sein Palmfett aus Kolumbien. Die Bio-Anbaugebiete Magdalena und Guajira liegen im Norden. Die Flächen, auf denen auch Kakao, Bananen und Kaffee nach den Richtlinien des Ökologischen Landbaus kultiviert werden, sind seit 1994 regelmäßig bio-zertifiziert. RAPUNZEL bezieht Bio-Palmöl ausschließlich aus diesem Gebiet und nicht aus Las Pavas.

Im Oktober 2009 erhielt RAPUNZEL erste Informationen über einen Landkonflikt in der Region Las Pavas, im Westen Kolumbiens, in den eine Tochterfirma von Daabon verwickelt sein soll. Da RAPUNZEL der achtsame Umgang mit Menschen und die Sozialverträglichkeit der Nahrungsmittelerzeugung ein grundsätzliches Anliegen ist, wurde der langjährige Lieferant unverzüglich zu einer ausführlichen Stellungnahme aufgefordert. Die nachvollziehbaren Ausführungen des Familienunternehmens zu diesem komplexen Sachverhalt haben RAPUNZEL bisher keinen Anlass gegeben, an deren Aussagen zu zweifeln. Zumal Daabon unseres Wissens bislang nie in Landkonflikte verwickelt war.

Die Rohstoffexpertin von RAPUNZEL wird Anfang April den Lieferanten in Kolumbien besuchen. Dabei wird sie nicht nur das Bio-Anbaugebiet im Norden, aus dem RAPUNZEL sein Palmfett bezieht, inspizieren, sondern auch Las Pavas. Mit den Erkenntnissen des Besuches und den Bildern der Landvertreibung und Flächenrodung des ARD-Reports wird sie die Firma Daabon konfrontieren. Sollten sich die vom ARD-Report erhobenen Vorwürfe bezüglich Las Pavas bestätigen und die derzeit laufende Mediation der Parteien vor Ort keine konstruktive und einvernehmliche Lösung erbringen, so wird dies eindeutige Konsequenzen für die Geschäftsbeziehung mit Daabon haben.

Grundsätzlich begrüßt RAPUNZEL als Bio-Hersteller, -Verarbeiter und -Händler die aktuelle Diskussion um die Kultivierung von Ölpalmen. Die möglichen negativen Auswirkungen des großflächigen konventionellen Palmölanbaus sind allgemein bekannt. Der Ökologische Landbau ist aus Sicht von RAPUNZEL dazu eine wirkliche Alternative.

Quelle: RAPUNZEL NATURKOST AG

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