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Lappland: Vorfahrt für Rentiere

Archivmeldung vom 09.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Rentier nahe dem Kebnekaise in Lappland, Schweden
Rentier nahe dem Kebnekaise in Lappland, Schweden

Foto: Nattfodd
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Volksgruppe der Samen Schwedens haben einen historischen Sieg errungen. Künftig bestimmen sie, wer auf ihrem Land jagen und fischen darf. Die Ureinwohner des Nordens - früher Lappen genannt, heute Samen - haben selten etwas zu feiern.

Das Nomadenvolk des Nordens zog immer den Kürzeren, wenn auf seinem Land Straßen, Bergwerke oder Windräder gebaut wurden. Zumal sie sich für Grenzen und Eigentum nicht groß interessierten. Das einzige, was für sie wirklich zählte, war und ist das Wohlergehen ihrer Rentiere, von denen es in Schweden etwa 300.000 gibt. Es sieht so aus, als ob die Rentiere und ihre Besitzer künftig in wichtigen Gebieten Lapplands Vorfahrt haben. Ein "Sameby" - eine Kooperative von Rentierbesitzern - hat Ende Januar 2020 einen historischen Sieg vor Gericht errungen. Zehn Jahre hatten sie prozessiert. Das Urteil passt bei weitem nicht allen - vor allem die nicht-samischen Jäger laufen Sturm. Der Sieg der einen bedeutet die Niederlage der anderen.

Quelle: PHOENIX (ots)

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