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NABU zum Waldgipfel: Kommerzialisierung der Photosynthese vermeiden

Archivmeldung vom 02.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) Logo
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Anlässlich der Veranstaltung Nationaler Waldgipfel mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner kommentiert NABU-Präsidiums-Mitglied Dr. Carsten Böhm wie folgt: "Die Betrachtung des Waldes als Holzlieferant und CO2-Speicher ist zu wenig. Damit würde nur der natürliche Prozess der Photosynthese kommerzialisiert."

Böhm weiter: "Es sollten jedoch alle Ökosystemleistungen ausgewogen berücksichtigt werden - bspw. Einflüsse auf Grund- und Trinkwasser, aber auch Faktoren wie Kühlung und Erholung. Ministerin Klöckner muss alle gesellschaftlichen Gruppen am Prozess beteiligen und nicht nur die Interessen der Holz- und Forstwirtschaft betrachten. Im Sinne des Gemeinwohls ist der naturnahe Waldbau durch klug geförderte Maßnahmen voranzutreiben und so der Wald als Klimaschützer zu stabilisieren. Damit müssen wir sofort beginnen, nicht erst nach der Wahl. Das gescheiterte Flächenfinanzierungsmodell der GAP sollten wir im Sinne des Steuerzahlers beim Wald vermeiden."

Quelle: NABU (ots)

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