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Bericht: Rund vier Millionen Deutsche nutzen Warn-Apps

Archivmeldung vom 06.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: "obs/VDW Verb. Deutscher Wetterdienstleister/Wetterverband VDW"
Bild: "obs/VDW Verb. Deutscher Wetterdienstleister/Wetterverband VDW"

Rund vier Millionen Deutsche verfügen inzwischen über Warn-Apps auf ihren Mobiltelefonen, um im Katastrophenfall umgehend informiert zu werden. Das melden die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Wie das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme in Berlin mitteilte, nutzen inzwischen rund 2,5 Millionen Bürger das System "Katwarn". Die vom Bund betriebene Warn-App "Nina" weist derzeit rund 1,5 Millionen Nutzer auf.

"Jeden Monat kommen Zehntausende hinzu", sagte der zuständige Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, den Funke-Zeitungen. Die App "Biwapp", betrieben von der Lüneburger Agentur "Marktplatz", erreicht laut eigenen Angaben knapp 100.000 Nutzer in zwei Dutzend Landkreisen.

Damit so viele Bürger wie möglich über das Smartphone im Katastrophenfall gewarnt werden, strebt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz Kooperationen mit den anderen Anbietern an. "Wir wollen, dass nationale Warnungen auf allen Warn-Apps automatisch ausgespielt werden - ganz gleich, wie die Warn-App heißt", sagte BBK-Präsident Unger.

Ein erster Schritt soll eine zeitnahe Kooperation zwischen den Anbietern von "Biwapp" und "Nina" sein. Der Chef des Bundesamtes verzeichnet zugleich eine Rückkehr zu den auf Dächern installierten Warnsirenen in Städten und Gemeinden: "Jetzt beobachten wir, dass Kommunen in der ganzen Bundesrepublik zunehmend wieder Sirenen als zusätzliches Warnmittel aufbauen", sagte Unger.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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