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Aufnahme von Castoren: Hendricks besorgt über fehlende Lösung

Archivmeldung vom 07.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Verladung eines Castor-Behälters im März 2001
Verladung eines Castor-Behälters im März 2001

Foto: Dennis140
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wohin mit dem radioaktiven Abfall, der aus Frankreich und England zurück nach Deutschland muss? Auf Nachfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" erinnerte eine Sprecherin des Bundesumweltministeriums an das Versprechen der Bundesländer, geeignete Standorte für die Zwischenlagerung der 26 Castoren zu finden. "Bundesumweltministerin Barbara Hendricks ist besorgt über den Umstand, dass die Länder bislang nicht ihre gegenüber der Bundeskanzlerin gemeinschaftlich gemachte Zusage eingelöst haben", so die Sprecherin.

Eigentlich sollte bis Ostern 2014 eine Lösung gefunden werden. Darauf hatten sich die Länder im Juli 2013 mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geeinigt. Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg hatten Bereitschaft zur Aufnahme signalisiert, wenn sich noch ein drittes Bundesland fände. "Trotz intensiver politischer Bemühungen" sei dies aber bislang nicht gelungen, bestätigte das Bundesumweltministerium der NOZ.

Niedersachsens Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) kritisierte auf Nachfrage der Zeitung, dass vor allem unionsgeführte Bundesländer immer noch wenig Bereitschaft zeigten, "sich an der Lastenteilung beim Strahlenmüll zu beteiligen." Wenzel sagte der NOZ: "Niedersachsen hat mit der Asse, Schacht Konrad und den Gorleben-Transporten seit Jahrzehnten Vorleistungen erbracht. Wir erwarten, dass nun auch Länder wie Bayern Verantwortung übernehmen."

Zuvor hatte Schleswig-Holstein Energieminister Robert Habeck (Grüne) bereits Bayern ins Spiel gebracht und Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) aufgefordert, sich konstruktiv an der Debatte zu beteiligen.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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