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Ostdeutsche Industriefirmen wollen CO2 unter dem Meer lagern

Archivmeldung vom 13.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Mehr CO2 bedeutet mehr Leben auf dem Planeten, kein CO2 ist tötlich für alle (Symbolbild)
Mehr CO2 bedeutet mehr Leben auf dem Planeten, kein CO2 ist tötlich für alle (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Mehrere ostdeutsche Unternehmen arbeiten in einem gemeinsamen Projekt daran, den Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids (CO2) in die Atmosphäre deutlich zu reduzieren oder ganz zu vermeiden. "Unser Ziel ist es, in der Produktion anfallendes CO2 im Verbund wieder als Rohstoff zu nutzen und falls das nicht möglich ist, langfristig und sicher unter dem Meeresboden, in sogenannten Off-Shore Speicherstätten, zu lagern", sagte Thomas Behrends, Geschäftsführer der Total-Energies-Raffinerie in Leuna der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung.

So könnten Pipelines CO2 aus dem mitteldeutschen Chemiedreieck an die Nordseeküste fördern. Das Projekt, an dem neben der Raffinerie unter anderem auch der Düngemittelhersteller SKW aus Wittenberg und das Erdgasunternehmen VNG aus Leipzig beteiligt sind, trägt den Namen "Cap-Trans-CO2" und wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

 Es befindet sich in einer frühen Phase. In einem ersten Schritt wird laut Behrends bis 2023 eine Machbarkeitsstudie erarbeitet, die unter anderem mögliche Transportwege untersuchen soll. Laut Raffinerie-Chef soll geprüft werden, ob bereits existierende und nicht mehr benötigte Pipelines genutzt werden könnten, um in diesen CO2 zu transportieren. Die Niederlande und Norwegen haben bereits Projekte gestartet, um in ausgebeuteten Erdöl- und Erdgasfeldern in der Nordsee künftig CO2 zu speichern.

Unterstützung bekommt Behrends von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU): "Wir begrüßen sehr, dass sich lokale Firmen zu einem Konsortium zusammenschließen, um an einer nachhaltigen Zukunft und Stärkung der mitteldeutschen Region zu arbeiten."

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung (ots)


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