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WWF warnt vor "erheblichem Waldverlust" weltweit

Archivmeldung vom 29.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Abholzung: Brandrodung zur Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen in Mexico
Abholzung: Brandrodung zur Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen in Mexico

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Umweltschutzorganisation WWF hat vor einem "erheblichen Waldverlust" weltweit in den kommenden 15 Jahren gewarnt. Bis zu 170 Millionen Hektar werden laut WWF bis 2030 verloren gehen, wenn die aktuellen Entwicklungen nicht aufgehalten werden. Die größten Verluste seien in den Tropen zu erwarten.

Die Gründe für die Entwaldung variierten Gebiet zu Gebiet, der mit Abstand wichtigste Faktor sei global gesehen jedoch die industrielle Landwirtschaft. Hinzu kämen die nicht-nachhaltige Abholzung für die Holz- und Papierproduktion, der Abbau von Bodenschätzen und Infrastrukturprojekte. "Auch wenn die großen Entwaldungsfronten weit entfernt liegen, sind wir ein wichtiger Teil des Problems", erklärte Jörg-Andreas Krüger vom WWF. "Ob nun Holz, Papier, Palmöl oder Soja – die aus der Entwaldung gewonnenen Produkte landen zu einem großen Teil in Deutschland und Europa." Das treffe auch auf Bodenschätze zu. So kämen mehr als 50 Prozent der nach Deutschland importierten Mineralien aus Brasilien.

Zu den negativen Folgen der Waldzerstörung zählt der WWF eine Beschleunigung des Klimawandels und den Verlust an Artenvielfalt. "Wälder versorgen uns mit sauberem Wasser, schützen uns vor Erosion und Fluten und stabilisieren unser Klima. Setzen wir das aufs Spiel, verlieren wir mehr als ein paar Prozente Wirtschaftswachstum", so Krüger weiter.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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