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Themenpark quält Schwein mit Bungee-Sprung

Archivmeldung vom 21.01.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 21.01.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bungee-Jump: Themenpark misshandelt Schwein.
Bungee-Jump: Themenpark misshandelt Schwein.

Bild: youtube.com, "The Paper"

Der chinesische Themenpark Meixin Red Wine Town hat als Marketingaktion ein Schwein einen Bungee-Sprung vollziehen lassen und im Social Web damit für Empörung gesorgt. Zur Eröffnung des in der Nähe von Chongqing gelegenen Parks warfen Angestellte das mit einem Seil angebundene Tier von einem etwa 70 Meter hohen Turm, wie das chinesische Nachrichten-Outlet "The Paper" berichtet.

"Widerliche Marketing-Idee"

Die Aktion löste einen Sturm der Entrüstung auf der Social-Media-Plattform Weibo aus. "Es macht einen Unterschied, ein Tier zum Verzehr zu töten oder es zur Unterhaltung grausam zu misshandeln", schreibt ein User. "Es ist eine widerliche Marketing-Idee, durch die Misshandlung eines Schweins Aufmerksamkeit zu erzeugen", kommentiert ein anderer Nutzer.

Laut "The Paper" wurde das Schwein bei vollem Bewusstsein vom Turm geworfen und schrie dabei laut auf. Das dortige Publikum applaudierte dem bizarren Spektakel. Nach dem Bungee-Sprung wurde das Tier, das nur noch halb bei Bewusstsein war, von Angestellten weggetragen. Anschließend wurde es laut einem "BBC"-Bericht in ein Schlachthaus befördert und dort getötet.

Kein Gesetz gegen Tierquälerei

Der Themenpark hat eine Entschuldigung für die geschmacklose Marketing-Aktion veröffentlicht. Der Hintergrund der Aktion sei gewesen, "für den Fall der Preise für Schweinefleisch zu beten". Die Aktion sei "schlecht durchdacht" gewesen. Aufgrund eines Ausbruchs der Schweinepest hat sich der Preis für entsprechendes Fleisch seit 2018 verdreifacht. China hat kein Gesetz, das die Misshandlung von Tieren explizit verbietet, weswegen Tiere auch oft unter schlechten Bedingungen gehalten werden.


Quelle: www.pressetext.com/Georg Haas

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