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Bund kommt bei CO2-Reduktion kaum voran

Archivmeldung vom 01.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Klimawandel und Gewichtung von CO2 (Symbolbild)
Klimawandel und Gewichtung von CO2 (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Der Bund kommt bei der Senkung der CO2-Emissionen nur schleppend voran. Seit dem Jahr 2005 konnten die Emissionen im Verkehrssektor, im Gebäudebereich, in der Landwirtschaft und der Abfallwirtschaft lediglich um fünf Prozent gesenkt werden – auf 454 Millionen Tonne CO2 im Jahr 2016. Das geht aus der Antwort des Bundesumweltministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor, über welche die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Montagsausgaben berichten.

Vorgesehen ist bis zum Jahr 2030 eine Absenkung der Emissionen in den Bereichen außerhalb des EU-Emissionshandelssystems um 38 Prozent. Die FDP warf der Bundesregierung Konzeptlosigkeit bei der CO2-Reduktion vor. "In den Jahren 2018 bis 2030 sind also noch 33 Prozent zu reduzieren", sagte die FDP-Umweltpolitikerin Judith Skudelny dem RND. "Es bleibt äußerst abenteuerlich und unklar, wie die Bundesregierung die Reduktionsziele erreichen will." Skudelny beklagte eine über mäßige Belastung einzelner Wirtschaftszweige. "Bekannt ist nur, dass der Landwirtschaft das Wasser bis zum Halse steht und in der Abfallwirtschaft schon viel getan wurde." Das Bundesumweltministerium verwies in seiner Antwort auf die noch nicht abgeschlossene Erarbeitung eines Maßnahmenprogramms, "das die Erreichung der Sektorziele des Klimaschutzplans 2050 bis zum Jahr 2030 sicherstellen soll".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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