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EU-Initiative gegen explodierenden Handel mit Elfenbein

Archivmeldung vom 04.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Elfenbein in Transportkiste
Elfenbein in Transportkiste

Foto: Stahlkocher
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die EU soll den rapide gestiegenen Handel mit altem Elfenbein unterbinden. Das haben auf Initiative von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) sechs europäische Umwelt- und Agrarminister –darunter die Vertreter von Frankreich, Großbritannien und Schweden –den übrigen Mitgliedsländern in einem eindringlichen Schreiben nahegelegt, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

1989 war ein weltweites Handelsverbot beschlossen worden. Wegen der dramatisch gestiegenen Preise für Elfenbein in Asien sind die Anträge für die Ausfuhr der vor dem Verbot eingeführten Elefantenzähne inzwischen überall in Westeuropa explodiert. In Belgien etwa stieg die Zahl der exportierten Stoßzähne zwischen 2011 und 2013 von 11 auf 479 Stück. In Deutschland werden rund elf Tonnen altes Elfenbein vermutet. Europaweit haben darauf spezialisierte Firmen im Ankauf von Elefantenzähnen und dem späteren Export ein lukratives Geschäftsfeld entdeckt. Die sechs Umweltminister wollen diesen Wirtschaftszweig nun trockenlegen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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