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Rechtsanwaltskanzlei Storr erwirkt einstweilige Verfügung gegen Jörg Kachelmann

Archivmeldung vom 29.10.2011

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 29.10.2011 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Jörg Kachelmann (2008) Bild: René Mettke / de.wikipedia.org
Jörg Kachelmann (2008) Bild: René Mettke / de.wikipedia.org

Mit Beschluss vom 27.10.2011 hat das Landgericht Berlin Herrn Jörg Kachelmann verboten, in Bezug auf einen Teilnehmer der Bürgerinitiative „Sauberer Himmel“ (www.sauberer-himmel.de) und dessen Anfragen zum Thema “Chemtrails” wörtlich oder sinngemäß zu behaupten oder die Behauptung verbreiten zu lassen, dass man es mit Neonazis oder Verrückten zu tun habe (LG Berlin, Beschluss v. 27.10.2011 - 22 O 376/11).

Natürliche Wolken im Vordergrund, Chemtrail-"Wolken" im Hintergrund als Grundsubstanz für elektromagnetische Frequenzen (Hessen 2011)
Natürliche Wolken im Vordergrund, Chemtrail-"Wolken" im Hintergrund als Grundsubstanz für elektromagnetische Frequenzen (Hessen 2011)
Chemtrails über Rheinland-Pfalz 2011
Chemtrails über Rheinland-Pfalz 2011

Die Bürgerinitiative „Sauberer Himmel“ setzt sich für die Aufklärung über die in den Massenmedien leider totgeschwiegene Thematik der sogenannten Chemtrails ein. Als Chemtrails (chemical trails) bezeichnet man chemikalische Kleinstpartikel, die absichtlich von Flugzeugen über vielen Ländern weltweit und vor allem auch über Deutschland versprüht werden und die unnatürliche Wolkenbildungen zur Folge haben. Die Chemikalien werden in Nanopartikelgröße am Himmel ausgebracht und sind so klein, dass sie von Lebewesen aller Art eingeatmet werden können. Da diese Partikel unter anderem auch aus toxischen Substanzen wie Aluminium, Barium, Strontium oder Arsen bestehen, sind verheerende Schäden für Natur und Umwelt zu erwarten. Für diese Schäden wollen die Verantwortlichen keine Haftung übernehmen.

Der ehemalige Wetterfrosch Jörg Kachelmann ist in den letzten Wochen immer wieder negativ aufgefallen, indem er Menschen, die sich ernsthaft mit der Chemtrail-Thematik auseinandersetzen in öffentlichen Statements als „Neonazis“ oder „Verrückte“ bezeichnete. Dies ist eine gängige Masche, um sich vor Fakten zu drücken und gewisse Themen, über die die Bevölkerung nicht Bescheid wissen soll, von vornherein lächerlich zu machen.

Das Landgericht Berlin ist der Auffassung des Herrn Rechtsanwalts Storr gefolgt, dass Herrn Kachelmanns Äußerung nicht von der Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt sei. Sollte Herr Kachelmann Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung einlegen, wird es eine mündliche Verhandlung vor dem Landgericht Berlin geben.

Sollte es dazu kommen, wird die Bürgerinitiative „Sauberer Himmel“ dann eine Demo bzw. Mahnwache vor dem Gericht organisieren und dafür sorgen, dass der Gerichtssaal gut besetzt ist.

Im den folgenden Videos sehen sie zuerst ein Interview von Alpenparlament.tv mit Rechtsanwalt Dominik Storr zum Thema „Chemtrails“ und dann im zweiten Video Jörg Kachelmanns Beschimpfungen.


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