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Stromtrassenbau: Barbara Hendricks warnt vor Erdverkabelung als "Allheilmittel"

Archivmeldung vom 18.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Lupo / pixelio.de
Bild: Lupo / pixelio.de

Bielefeld. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) warnt davor im Streit um den Neubau von Stromtrassen das Allheilmittel in der Verlegung von Erdkabeln zu sehen. Der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen sagte Hendricks: "Teilweise mag das machbar sein, wo die Leitungen sehr nah an Siedlungsgebiete heranreichen. Aber Erdkabel sind nicht nur sehr teuer, sie sind auch kein Allheilmittel gegen eine mögliche Belastung durch elektromagnetische Strahlen, und auch unter Naturschutzaspekten sind sie nicht unproblematisch."

CSU-Chef Horst Seehofer, der den neuen Trassenbau nach Bayern skeptisch sieht, hatte jüngst von der Alternative Erdkabel gesprochen. Hendricks empfiehlt der Politik, "nicht gleich beim ersten Windhauch einzuknicken sondern für die Akzeptanz von Stromtrassen zu werben. Dem dient auch das Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende, das wir in unserem Verantwortungsbereich aufbauen. Damit wollen wir eine frühzeitige Bürgerbeteiligung sicherstellen und zwischen widerstreitenden Interessen vermitteln." Hendricks kündigte zudem an, bis Mai eine Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes vorzulegen. Darin soll geregelt werden, dass die Große Koalition "die so genannte unkonventionelle Gasförderung, das Fracking, ablehnt, solange dafür Chemikalien ins Grundwasser gepumpt werden. Im Mai soll der Entwurf vom Kabinett beschlossen werden. Parallel dazu soll im Bergrecht eine Verpflichtung zur Umweltverträglichkeitsprüfung festgeschrieben werden, dafür ist das Wirtschaftsministerium zuständig."

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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