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Monstersturm verwüstet australisches Perth

Archivmeldung vom 24.03.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.03.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: premiumpresse
Bild: premiumpresse

Ein Monstersturm mit Hagelkörnern in der Größe von Golfbällen hat in der westaustralischen Stadt Perth schwere Verwüstungen angerichtet. Stunden nach dem Durchzug des Sturms waren rund 100.000 Menschen immer noch ohne Strom. Der Regierungschef von Western Australia, Colin Barnett, schätzte den Schaden auf mehrere hundert Millionen Dollar.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern war der Sturm am Montagabend über Perth hinweggefegt. Golfballgroße Hagelkörner schlugen Fenster- und Autoscheiben ein. Der Flughafen musste seinen Betrieb einstellen, in einem Krankenhaus stürzte das Dach der Notaufnahme ein. Innerhalb von Minuten stand das Wasser in den Straßen. Mehrere Bürogebäude im Zentrum wurden vorsichtshalber evakuiert.

Häuser und Hospitäler wurden überschwemmt, Schulen sowie die University of Western Australia schwer beschädigt. Der Sturm entwurzelte Bäume und knickte Strommasten um: Zeitweise waren fast 160.000 Haushalte ohne Strom. Der Ausfall von rund 150 Ampelanlagen sorgte für zusätzliches Verkehrschaos.

"Nach meinem Erinnern ist dies das schlimmste Unwetter seit dem berühmten Mai-Sturm von 1994", sagte Premier Barnett dem Rundfunksender ABC. Nach Angaben des Versicherungsrats von Australien wurde für Perth der "Katastrophenzustand" ausgerufen, um die Erklärung von Versicherungsschäden zu vereinfachen.

Der Wetterdienst sagte weitere Unwetter vorher. Gerade hat Perth den trockensten Sommer seit Menschengedenken hinter sich: Im Dezember, Januar und Februar fielen gerade mal 0,2 Millimeter Regen. Am Montagabend waren es 40 Millimeter binnen weniger Minuten.

Quelle: premiumpresse

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