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Klimakrise: Neun der 15 größten Flüsse über hundert Tage mit extremem Niedrigwasser

Archivmeldung vom 08.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Dürre in der Agrarwüste (Symbolbild)
Dürre in der Agrarwüste (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Neun der 15 größten Flüsse Deutschlands haben im vergangenen Jahr an mehr als hundert Tagen extremes Niedrigwasser geführt. Das geht nach einem Bericht der Düsseldorfer "Rheinischen Post" aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor.

"Die Klimakrise erreicht unsere Flüsse", erklärte Grünen-Naturschutzexpertin Steffi Lemke. Allein der Rhein bei Emmerich war an 132 Tagen betroffen. Auf 183 Tage kam die Elbe bei Magdeburg, auf 175 die Oder bei Hohensaaten. Nach Einschätzung von Lemke hat der andauernde Wassermangel "fatale Auswirkungen auf Umwelt und Artenvielfalt". Für Tiere und Pflanzen bedeute der Zustand purer Stress. Auch die Folgen für die Wirtschaft seien massiv. "Die Klimakrise wird diese Extreme weiter verstärken", sagte Lemke voraus. Die Bundesregierung müsse "im Kampf gegen die Klimakrise endlich liefern".

Quelle: Rheinische Post (ots)


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