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Atom-Politik: Röttgen lehnt Castor-Transport nach Russland ab

Archivmeldung vom 06.12.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.12.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Norbert Röttgen Bild: CDU/CSU-Fraktion
Norbert Röttgen Bild: CDU/CSU-Fraktion

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat die Genehmigung für den umstrittenen Atomtransport aus dem westfälischen Zwischenlager Ahaus nach Russland vorerst verweigert. Noch fehle ihm die für eine Transportgenehmigung nötige "po­sitive Überzeugung", dass die aus dem sächsischen Forschungsreaktor Rossendorf stammenden Brennelemente in der Wiederaufbereitungsanlage in Majak "sicher verwertet werden", teilte Röttgen am Montag in Bonn mit.

Solange er über diese Erkenntnis nicht verfüge, werde der Transport nicht genehmigt. Der Minister will die Ergebnisse ei­ner Expertenkommission, die die Sicherheitsbedingungen der russischen Anlage derzeit prüft, abwarten. Ursprünglich sollten per Castor-Transport über 900 Brennelemente, die aus einem DDR-Forschungsreaktor stammen, in das russische Atomlager Majak gebracht werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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