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Forscher registrieren „Unmögliches“ auf der Sonne

Archivmeldung vom 01.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: CC0
Bild: CC0

Forscher vom Lebedew-Institut der Russischen Akademie der Wissenschaften haben nach eigenen Angaben im Zuge von Beobachtungen herausgefunden, dass die Sonnenaktivität in der letzten Zeit extrem zurückgegangen ist. „Wissenschaftliche Geräte funktionieren ohne Fehler, aber das ‚Unmögliche’ ist passiert: Die Werte der kurzwelligen Sonnenstrahlung, die in den letzten Monaten auf Rekordtief waren, sind um etwa das Hundertfache gesunken und liegen somit unter der Empfindlichkeitsschwelle der Geräte”, heißt es in einer Erklärung, die auf der Webseite des Lebedew-Instituts veröffentlicht wurde.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "Sputnik" schreibt weiter: "Die Kurzwellenstrahlung entstehe nur während aktiver Prozesse wie Sonneneruptionen. Ein schneller Anstieg der Strahlung weise auf einen auftretenden Ausbruch hin. Die Sonne befinde sich jetzt in einer Minimumphase, hieß es.

„Nach dem, was die Diagramme zeigen, verliert die Sonne jetzt schnell ihre (…) Aktivität. Die entsprechende Frequenz von Mikro- und Nanoeruptionen ist anscheinend um das Dutzendfache zurückgegangen. Das ist ziemlich unerwartet. (…) Es gab Prognosen, dass sich die Sonnenaktivität ab den ersten Monaten des Jahres 2019 erhöhen wird”, sagen Wissenschaftler.

Zuvor hatten russische Forscher vorgeschlagen, eine Raumfahrzeug-Gruppe zu bilden, die das „Weltraumwetter“ und Sonnenausbrüche vorhersagen soll. So sollten die Crews von interplanetaren Raumschiffen und Weltraumstationen geschützt werden."

Quelle: Sputnik (Deutschland)

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