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Oberste Naturschützerin fordert Deckelung der Maisproduktion

Archivmeldung vom 10.02.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.02.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de
Bild: Rainer Sturm/pixelio.de

Die Naturschützer wollen den Anbau von Biomasse begrenzen. Für Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), ist die Grenze längst überschritten. Ein Maisanteil von mehr als 50 Prozent der Ackerfläche in vielen Anbauregionen sei nicht mehr vertretbar. "Dort entstehen ökologische Wüsten ohne Bodenleben, Rückzugs- und Nahrungsräume verschwinden", sagte sie im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Verantwortlich dafür ist nicht nur der Energiemais. Auch als Tierfutter wird immer mehr Mais angebaut. Die oberste deutsche Naturschützerin fordert daher ein rasches Umsteuern sowohl in der EU-Agrarpolitik als auch im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Beim Energiemais plädiert Jessel notfalls für einen harten Schnitt. Notwendig seien "regionale Energiekonzepte, die energiewirtschaftlich und ökologisch tragfähig sind. Dazu gehört, wo erforderlich, eine regionale Deckelung der Biomasseproduktion", sagte sie im Gespräch mit der F.A.Z.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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