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Große Mehrheit für Erhalt des Hambacher Forsts

Archivmeldung vom 14.06.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.06.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Barrikade der Umweltaktivisten im Hambacher Forst (Archivbild)
Barrikade der Umweltaktivisten im Hambacher Forst (Archivbild)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Eine deutliche Mehrheit der Deutschen erwartet von der Bundesregierung, dass die Abholzung des Hamburger Forstes für den Abbau von Braunkohle dauerhaft gestoppt wird. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe.

Um das Waldstück zwischen Köln und Aachen lieferten sich Umweltschützer und Polizei monatelang teilweise gewalttätige Auseinandersetzungen. 83 Prozent von 1.000 im gesamten Bundesgebiet befragten Bürgern finden laut einer Umfrage des Kantar-Instituts, dass der Hambacher Forst möglichst dauerhaft gerettet werden müsse. Selbst von den befragten CDU-Anhängern spricht sich eine deutliche Mehrheit für den Erhalt des Waldes aus. Rund drei Viertel aller Befragten lehnen weitere Umsiedlungen in den Kohlerevieren ab. Die Umfrage hatte Greenpeace in Auftrag gegeben, deren Klimaexpertin Anike Peters sagt: "Immer mehr Menschen erwarten als Antwort auf die Klimakrise einen schnellen Ausstieg aus der Kohle." Für die kommende Woche haben Klimaschützer gemeinsam mit der Schülerbewegung "Fridays for Future" einen Marsch in das Braunkohlerevier angekündigt.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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