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Super.Markt - Tierschützer kritisieren: Rinderhalter töten Kälber gleich nach der Geburt

Archivmeldung vom 30.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Kuh mit frisch geborenem Kalb
Kuh mit frisch geborenem Kalb

Foto: Hp.Baumeler
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Rinderhalter in Deutschland sollen nach Angaben von Tierschützern Kälber von Milchkühen gleich nach der Geburt getötet haben. Friedrich Mülln vom Verein Soko Tierschutz berichtete dem rbb-Verbrauchermagazin SUPER.MARKT von Fällen, in denen die Kälber in der Güllegrube gefunden wurden.

Deutschland hat einen hohen Überschuss an Milchkälbern. Denn die männlichen Nachkommen der Milchkühe sind nur noch Nebenprodukt der Milcherzeugung. Die Mast der Kälber von Milchkühen ist für die meisten Betriebe unrentabel, da die Tiere zu wenig Fleisch ansetzen. Dass es auch anders geht, zeigen die Niederlande. Dort haben sich Mäster auf die Mast von Kälbern von Milchkühen spezialisiert und verdienen gut mit dem Kalbfleisch - auch mit Kälbern aus Deutschland. Doch für die Tiere bedeutet das eine anstrengende Reise.

Im Ökodorf Brodowin (Barnim) in Brandenburg hat man deshalb jetzt das Projekt Bruderkalb gestartet und mästet die männlichen Kälber selbst. In dem Projekt wird Tierschutz mit Wirtschaftlichkeit verbunden, denn hochwertiges Bio-Kalbsfleisch aus artgerechter Tierhaltung lässt sich gut verkaufen.

Mehr zu dem Thema am Montagabend im rbb-Fernsehen um 20.30 Uhr im Verbrauchermagazin SUPER.MARKT.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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