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René Adler und Lilli Hollunder appellieren in neuer PETA-Kampagne: Tiere adoptieren, nicht kaufen!

Archivmeldung vom 18.02.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 18.02.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: "obs/PETA Deutschland e.V./Marc Rehbeck für PETA"
Bild: "obs/PETA Deutschland e.V./Marc Rehbeck für PETA"

Familienmitglieder kann man nicht kaufen: HSV-Torhüter René Adler und Schauspielerin Lilli Hollunder zeigen gemeinsam mit ihren Hundedamen Suki und Momo, wie liebenswert gerettete Straßenhunde sind. Als vollwertige Familienmitglieder haben die beiden Vierbeiner bei dem prominenten Ehepaar einen Platz fürs Leben gefunden. Das Powerquartett macht in seinem neuen Motiv zusammen mit der Tierrechtsorganisation PETA darauf aufmerksam, dass in Tierheimen viele arme Wesen auf ein neues Zuhause warten und ein Kauf beim Züchter nicht mit dem Tierrechtsgedanken vereinbar ist.

"Wenn man sich nach reiflicher Überlegung für ein Tier entschieden hat, Zeit und Liebe investiert, achtsam und einfühlsam ist, dann bekommt man so viel zurück. Das erleben wir jeden Tag mit unseren adoptierten Hunden. Es ist das Schönste auf der Welt", schwärmt Lilli Hollunder. "Es gibt so viele großartige Tiere, die ein Zuhause suchen. Es ist einfach toll, wenn man so einem wunderbaren Charakter ein Zuhause schenken kann", ergänzt René Adler.

Der Torhüter des Bundesligisten HSV und die attraktive Schauspielerin haben sich bewusst für zwei Hunde entschieden, die besonders viel Aufmerksamkeit und Fürsorge benötigen: Suki ist auf einem Auge blind und hat dadurch eigenwillige Verhaltensmuster entwickelt. Die aufgeweckte Hündin ist Menschen sehr zugewandt - trotz brutaler Erlebnisse. Momo ist zwar eine neugierige, aber eher scheue Hündin, die behutsam an neue Menschen und Gegebenheiten herangeführt werden möchte. Lilli Hollunder und René Adler haben die Herzen der beiden erobert. Sie beweisen, wie intensiv eine Freundschaft zwischen Mensch und Tier sein kann.

Die Aufenthaltszeit von Hunden und Katzen in Tierheimen hat sich in den vergangenen Jahren drastisch verlängert: In Deutschland warten etwa 25 Prozent der Vierbeiner zwölf Monate oder länger auf eine Vermittlung. Denn obwohl jedes Jahr rund 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder ausgesetzt werden, "produzieren" Züchter und sogenannte Vermehrer weiterhin Nachwuchs. Eine verantwortungsvolle Zucht gibt es aus Tierschutzsicht nicht, denn jedes gezüchtete Tier nimmt einem Tier im Tierheim die Chance auf ein neues Zuhause.

Wer sich gewissenhaft dafür entscheidet, ein Tier aufzunehmen, sollte einem heimatlosen Tier eine Chance geben. Jedes Lebewesen hat ein schönes und artgerechtes Zuhause verdient.

Quelle: PETA Deutschland e.V. (ots)

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