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Wälder von der Fläche Frankreichs sind seit 2000 nachgewachsen

Archivmeldung vom 02.06.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.06.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Regenwald / Urwald im Taman Negara National Park (Symbolbild)
Regenwald / Urwald im Taman Negara National Park (Symbolbild)

Foto: Vladimir Yu. Arkhipov, Arkhivov
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Trillion Trees, ein Gemeinschaftsprojekt vom WWF, Bird Life International und Wildlife Conversation Society, hat bekannt gegeben, dass seit der Jahrtausendwende ungefähr 59 Millionen Hektar Wald wieder aufgeforstet wurden. Das entspricht einem Gebiet von der Größe Frankreichs. Die Größe dieses Waldgebiets alleine sorgt dafür, dass 5,9 Gigatonnen CO2 gespeichert werden können. Das ist mehr als die USA jährlich an CO2 ausstoßen. Dies berichtet das Magazin "Gute-Nachrichten.com.de" unter Verweis auf Berichte des "WWF".

Weiter berichtet das Magazin: "Eine der Erfolgsgeschichten kommt aus Brasilien. Dort wurde der nahezu vollständig gerodete Wald an der Atlantikküste seit 2000 wieder aufgeforstet, so dass mittlerweile etwa 4,2 Millionen Hektar, das entspricht der Fläche der Niederlande, wieder mit Bäumen bepflanzt wurde.

Josefina Brana Varela, die Vizepräsidentin beim WWF ist zuständig für die Aufforstung von Wäldern, sagte: „Außerdem spielt die Wiederaufforstung natürlicher Wälder eine wesentliche Rolle, um diese kritischen Ökosysteme zu erhalten. Analysen liefern einen positiven Ausblick auf die natürliche Regeneration, aber die Aufforstung geschieht nur im Zusammenhang mit einer sorgfältigen Planung, erhöhtem Kapitalaufwand und einer konsequenten Politik, um die Waldbedeckung voran zu bringen.“ Man muss dabei allerdings einschränkend sagen, dass man hier noch viel Arbeit vor sich hat. Denn bis jetzt haben sich 12 Prozent der alten Fläche erholt und das Nahziel liegt bei 30 Prozent. Dann erst, so glauben Wissenschaftler, hat der Wald eine Chance dauerhaft zu überleben.

In den nördlichen Wäldern der Mongolei wurden in den letzten zwanzig Jahren 1,2 Millionen Hektar wieder aufgeforstet. Dies geschah in Zusammenarbeit des WWF mit der mongolischen Regierung. Andere Schwerpunktregionen liegen in Zentralafrika und im Norden Kanadas. William Baldwin-Cantello vom WWF betont, dass natürliche Aufforstung oft „billiger, reicher an CO2-Speicherung und besser für die Biodiversität ist als aktiv gepflanzte Wälder.“ Weiterhin betont er: “Um gefährliche Klimaänderungen zu vermeiden, müssen wir die Abholzung stoppen und die Wiederaufforstung fortsetzen.“

Die Wissenschaft jedenfalls ist sich einig, dass der einfachste Weg, der Atmosphäre CO2 zu entziehen, ist, Bäume zu pflanzen, aber es müssen die richtigen Bäume am richtigen Platz sein. Dass die Pflanzenwelt mehr CO2 aufnimmt als gedacht, ist mittlerweile nicht mehr umstritten. Dabei sollte auch immer bedacht werden, dass ohne CO2 keine Pflanzen wachsen können. Ein natürlicher Kreislauf, ein Geben und Nehmen ist hier wichtig und sollte weiter forciert werden.

Quelle: Gute Nachrichten

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