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US-Pläne zur CO2-Reduktion lösen geteilte Reaktionen aus

Archivmeldung vom 03.06.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.06.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gore's speech on Global Warming at the University of Miami BankUnited Center, February 28, 2007.
Gore's speech on Global Warming at the University of Miami BankUnited Center, February 28, 2007.

Foto: FlickreviewR - Alex de Carvalho
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Pläne der US-Regierung zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes der Kraftwerke im Land hat geteilte Reaktionen ausgelöst. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßte die Pläne und erklärte, dies sei ein bedeutender Schritt in Richtung eines Weltklima-Abkommens. Der ehemalige Vizepräsident der USA, Al Gore, sagte, das Vorhaben sei die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung der Klimakrise in der Geschichte des Landes.

Die US-Handelskammer hingegen fürchtet negative Auswirkungen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Mike Enzi, Senator für den US-Bundesstaat Wyoming, erklärte: "Die Regierung killt die Kohleindustrie und ihre 800.000 Arbeitsplätze."

Die US-Umweltbehörde EPA hatte am Montag einen Plan vorgelegt, der vorsieht, dass die Kraftwerke im Jahr 2030 insgesamt 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen als noch im Jahr 2005. Dabei soll es den Bundesstaaten selbst überlassen bleiben, ob sie die neuen CO2-Ziele etwa durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien, dem Handel mit Emissionszertifikaten oder mithilfe moderner CO2-Einsparungstechniken erreichen.

Medien: USA wollen CO2-Ausstoß drastisch senken

Die US-Regierung plant laut übereinstimmenden Medienberichten neue Regeln, die den Ausstoß von Treibhausgasen durch Kohlekraftwerke bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent reduzieren sollen. Die US-Umweltbehörde EPA werde einen entsprechenden Plan am Montag vorlegen, berichten die "New York Times" und das "Wall Street Journal". Der Plan sieht demnach vor, dass die Kraftwerke im Jahr 2030 30 Prozent weniger CO2 ausstoßen als noch im Jahr 2005. Laut den Berichten soll es den US-Bundesstaaten selbst überlassen bleiben, ob sie die neuen CO2-Ziele etwa durch den verstärkten Einsatz von erneuerbaren Energien, dem Handel mit Emissionszertifikaten oder mithilfe moderner CO2-Einsparungstechniken erreichen. Gegen die Pläne gibt es Widerstand: Die Republikaner im US-Kongress und die Industrielobby befürchten, dass mit den Plänen unzählige Arbeitsplätze gefährdet werden könnten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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