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Schauspielerin Jessica Ginkel protestiert im Bodypaint-Look gegen Reptilienbörsen

Archivmeldung vom 12.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Schauspielerin Jessica Ginkel protestiert gegen Exotenbörsen. Bild: "obs/PETA Deutschland e.V./Marc Rehbeck"
Schauspielerin Jessica Ginkel protestiert gegen Exotenbörsen. Bild: "obs/PETA Deutschland e.V./Marc Rehbeck"

Tiere sind keine Ware: Nackt und schutzlos liegt Schauspielerin Jessica Ginkel, unter anderem bekannt aus den RTL-Produktionen "Der Lehrer" und "Alarm für Cobra 11", in einer winzigen Ausstellungsbox. Die 33-Jährige wirkt ängstlich, an ihrem Bein hängt ein Preisschild. Für das neue Kampagnenmotiv der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. schlüpft die schöne Berlinerin in die Rolle eines Reptils.

Zum Auftakt der Reptilienbörse "Terraristika" in Hamm am 14. September 2013 wurde sie dafür von Bodypainting-Weltmeister Udo Schurr in mehrstündiger Arbeit in ein Chamäleon verwandelt. Tausendfach werden Reptilien, Amphibien und Kleinsäuger in Deutschland auf allwöchentlichen Reptilienbörsen verkauft - unter tierschutzwidrigen Bedingungen. Jessica Ginkel fordert nun zusammen mit PETA: "Reptilien und Amphibien gehören in die Freiheit, nicht auf Verkaufsbörsen". Im Making-of Video des Shootings erläutert die Schauspielerin ihre Gründe.

"Auf Reptilienbörsen kann jeder Besucher hochempfindlich Exoten kaufen - ganz gleich, ob er sich mit ihren Bedürfnissen auskennt oder nicht", so Jessica Ginkel. "Grelle Verkaufshallen oder das Terrarium im Wohnzimmer werden den Wildtieren niemals gerecht."

Die Terraristika findet viermal jährlich statt und ist, nach eigenen Angaben, die größte Reptilienbörse der Welt. PETA-Ermittler konnten bei Überprüfungen im Dezember 2010 und September 2012 nachweisen, dass ein Besuch der Messe auch für Menschen zur Gefahr werden kann: In den Zentralhallen in Hamm wurden zwei im Zusammenhang mit exotischen Tieren stehende Salmonellenarten festgestellt. PETA Deutschland e.V. fordert die Behörden in Hamm nun erneut auf, die Messe zum Wohl von Mensch und Tier zu verbieten.

Tierbörsen bedeuten für Wildtiere puren Stress; viele Käufer entscheiden sich spontan für ein Tier - die Exoten-Haltung setzt allerdings ein hohes Fachwissen voraus und überschreitet schnell die Kompetenz der Tierhalter. PETA appelliert an die Bevölkerung, einschlägige Ausstellungen zu meiden.

Quelle: PETA Deutschland e.V. (ots)

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