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Forscher sind auf radioaktiven Sahara-Staub an Schweizer Grenze gestoßen

Archivmeldung vom 04.03.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.03.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: pixelio.de/Schütz
Bild: pixelio.de/Schütz

Während Wetterdienste in der Schweiz erneut vor Sahara-Staub in den kommenden Tagen warnen, wurden Medien auf eine Untersuchung der Organisation zur Kontrolle der Radioaktivität in Westen aufmerksam. Im Februar genommene Proben von Staubpartikeln von der französisch-schweizerischen Grenze sollen demnach Radioaktivität aufgewiesen haben. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "Experten aus Frankreich haben im Sahara-Staub, wovon sie auch an der Grenze zur Schweiz Proben genommen haben, Radioaktivität nachgewiesen, berichtete das Portal „20 Minuten“ am Mittwoch.

Dem Bericht zufolge untersuchte ein Team der Organisation zur Kontrolle der Radioaktivität in Westen (ACRO) die Luft nach Cäsium-137-Werten, die es tatsächlich an der Grenze zur Schweiz entdeckte.

Die Organisation teilte mit, dass die Proben von einem mit Sahara-Staub bedeckten Auto aus dem französischen Départment Jura an der Grenze zur Schweiz stammen.

Dabei ergab die Analyse der Staubpartikel vom 6. Februar erhöhte Werte von Cäsium-137, einem radioaktiven Isotop und einem Produkt der Kernspaltung.

Als Ursache dafür nennt die Organisation die französischen Atomtests in der ehemaligen Kolonie Algerien in den 1960-er Jahren.

Frankreich hatte am 13. Februar 1960 seinen ersten Kernwaffentest in Algerien unter dem Codenamen „Gerboise Bleue“ durchgeführt.

„Diese radioaktive Verseuchung, die auch 60 Jahre nach den Atomtests weithin sichtbar ist, erinnert an die Situation der mehrjährigen radioaktiven Verseuchung in der Sahara, wofür Frankreich verantwortlich ist", so die ACRO-Mitteilung.

Dem Portal „20 Minuten“ zufolge stellen die gemessenen Werte jedoch keine Bedrohung für die Gesundheit dar."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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