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Tödliche Energiewende: Offshore-Windparks machen Krebse träge, gestresst & krank

Freigeschaltet am 13.10.2021 um 15:57 durch Sanjo Babić
Offshore-Windpark Bild: Hans Hillewaert / wikipedia.org
Offshore-Windpark Bild: Hans Hillewaert / wikipedia.org

Eine schottische Studie fand heraus, dass die Kabel von Offshore-Windparks negative Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Krebsen haben. Deren Stromkabel würden ein elektromagnetisches Feld entstehen lassen, das die Weichtiere zum stillsitzen verleitet. Das kann schreckliche Auswirkungen haben – zumal es nicht die erste Untersuchung ist, die nachweist, dass die als vermeintlicher Game-Changer dargestellte Windkraft für die unterschiedlichsten Arten gar nicht gut ist. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Krebse werden faul – und erkranken leichter

Für ihr Experiment bauten Forscher der Heriot-Watt-Universität in Edinburgh, die als älteste Technische Hochschule der Welt gilt, ein spezielles Aquarienlabor und untersuchten die Reaktionen von 60 Taschenkrebsen. Diese ändern ihr Aktivitätsniveau – was sich auch in deren Zuckerstoffwechseln niederschlägt. Sie speichern mehr Zucker, produzieren weniger Laktat – und die hohen elektromagnetischen Werte beeinträchtigen auch ihre Blutzellen. Damit sind sie wohl empfänglicher für bakterielle Infektionen.

Die Situation hat aber viel weitreichendere Folgen: Wenn die Krebse die Kabel nicht mehr überwinden, hören sie auf, sich auf Futter- oder Partnersuche zu begeben. So sie nicht kläglich verenden, suchen sie zumindest ihre alten Brutplätze nicht mehr auf und vermehren sich im Fall weiter südlich. Dies hat in der Folge womöglich einen Einfluss auf die Fischerei, die im kargen Nordosten Schottlands, dem eigentlichen Stammgebiet der Krebse, ein wichtiger Wirtschaftszweig ist.

Vögel, Fische, Wale: Die Leidtragenden der Windkraft

Nicht nur elektromagnetische Felder stören die Meeresbewohner – auch der Schall, der von den Windkraft-Ungetümern ausgeht, hat negative Auswirkungen. Von Krebsen bis Walen: Schon seit Jahren ist bekannt, dass die Schallwellen von Offshore-Windparks zu gestressten Meeresbewohnern führt. Gerade viele Meerestiere kommunizieren mittels Schall, haben ein entsprechend feines Gehör. Von Windparks drohen Schalldruckwellen bis zu 235 Dezibel – das Gehör von Walen nimmt aber schon ab 164 dB Schaden.

Zwar gibt es Vorschriften für Modi, die diesen Effekt abschwächen – ganz beseitigen konnte man die Problematik aber nicht. Und nicht nur unter Wasser sind die Windräder richtige Killer: Über 100 Vogelarten, darunter auch seltene Greifvögel, werden regelmäßig zu Schlagopfern der Windräder. Parteien wie die Grünen sind sich dieser Problematik zwar bewusst – sie sind allerdings nicht bereit, davon abzurücken und wollen lediglich Vogel-Schutz-Gebiete freihalten. Allerdings droht durch die gleichzeitige Forcierung der E-Mobilität und der sogenannten „Energiewende“ ein riesiger Mehrbedarf, sodass man wohl irgendwann von der guten Absicht abrückt.

Konferenz zu Artenvielfalt berücksichtigt Problematik nicht

Besonders grotesk ist noch ein weiterer Umstand. Denn es ist davon auszugehen, dass die Studie der schottischen Forscher nicht zufällig im Vorfeld einer UNO-Konferenz zum Artenschutz veröffentlicht wurde. Diese findet diese Woche statt, im Vorfeld der großen Klima-Konferenz in Glasgow ab Ende Oktober, bei der die Globalisten ein neues Klima-Abkommen verabschieden wollen. Zu erwarten ist neuerdings ein Sammelsurium an Maßnahmen, die angeblich dem Klimaschutz dienen sollen, in Wirklichkeit aber den gesellschaftlichen Umbau bezwecken.

Besieht man sich nun das Protokoll zur UN-Artenschutz-Charta finden sich zwar einige Überlegungen darunter, die auf den ersten Blick sicherlich löblich wirken, wie etwa die Förderung ökologischer Landwirtschaft. Doch während Nischenthemen wie die gerechte Abgeltung eingeborener Völker eine Erwähnung findet, kommen die Kollateralschäden der Energiewende als Bedrohung für die Artenvielfalt im neunseitigen Schreiben nicht vor."

Quelle: Wochenblick

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