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Vulkanausbruch auf Island könnte das Klima beeinflussen und eine Weltwirtschaftskrise auslösen

Archivmeldung vom 16.04.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Der Text enthält Auszüge aus dem Buch „Wenn Frösche vom Himmel fallen. Die verrücktesten Naturphänomene“, erschienen 2009 bei Wiley-VCH.
Der Text enthält Auszüge aus dem Buch „Wenn Frösche vom Himmel fallen. Die verrücktesten Naturphänomene“, erschienen 2009 bei Wiley-VCH.

Der Ascheregen, infolge dessen Europas Luftraum teilweise gesperrt und der Luftverkehr eingestellt wurde, ist womöglich nur ein Vorgeschmack auf das, was kommt. Der aktuelle Vulkanausbruch auf Island könnte nämlich nach Analysen von LifeGen.de eine globale Weltwirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes auslösen.

Der Grund: Geologen rechnen auch mit der Eruption des Supervulcano im Yellowstone. Besonders pikant: Wann der Supervulkano explodiert, ist an sich egal - die Wirtschaft muss sich schon heute darauf einstellen.

Wie schlimm es kommen kann, zeigt ein Blick auf den größten Vulkanausbruch der letzten 200 Jahre. Die meisten werden jetzt an den Krakatau denken, noch heftiger als dessen Eruption war jedoch der Ausbruch des Tambora auf der östlich von Java gelegenen Insel Sumbawa im April 1815. Dabei schleuderte der Feuerberg 100 km3 Staub und Asche in die Atmosphäre, die sich langsam wie ein Schleier um den ganzen Erdball legten. Die Auswirkungen waren dramatisch. Vor der Eruption war der Berg etwa 4000 Meter hoch, danach waren es nur noch 2850 Meter.

Die Folgen der Katastrophe, der über 100.000 Menschen zum Opfer fielen, erreichten globale Dimensionen. 1816 erlebten die Menschen auf der Nordhalbkugel daraufhin das „Jahr ohne Sommer“, das Europa und den USA Missernten und sogar Frost und Schneefall in den Sommermonaten brachte. Während der Januar und Februar des Jahres 1816 in den USA noch gemäßigt ausfielen, wurde es im März deutlich kälter, und im April und Mai gab es ungewöhnlich viele Regen- und Graupelschauer. Im Juni und Juli folgten viele Frosttage, wobei in New York und Neuengland teilweise bis zu einem Meter Schnee fielen. Im August 1816 setzte auch in Europa der Frost ein. Katastrophale Missernten, die den Getreidepreis im Frühjahr 1817 auf das Zehnfache anschnellen ließ, waren die Folge. 

Quelle: Rolf Froböse

 

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