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Fukushima: 28 Millionen Tonnen verseuchtes Erdreich müssen abgetragen werden

Archivmeldung vom 02.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Satellitenfoto der Reaktorblöcke 1 bis 4 (von rechts nach links) am 16. März 2011 nach mehreren Explosionen und Bränden
Satellitenfoto der Reaktorblöcke 1 bis 4 (von rechts nach links) am 16. März 2011 nach mehreren Explosionen und Bränden

Foto: Digital Globe
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Wegen des Atomunglücks in Fukushima werden die Behörden in den kommenden Jahren nach Regierungsschätzungen 28 Millionen Tonnen radioaktiv verseuchtes Erdreich abtragen müssen. Laut Angaben des Nachrichtenmagazins "Focus" entspricht dies der Erdmenge, die für das gesamte U-Bahnnetz der 10-Millionen-Metropole Tokio ausgehoben wurde.

Für die Dekontaminierung seien bisher bis einschließlich März 2014 nach Angaben des Umweltministeriums rund 9,5 Milliarden Euro eingeplant, heißt es weiter. Insgesamt rechne das National Institute of Advanced Industrial Science and Technology mit Kosten von 37 Milliarden Euro. Dies schließe die Lagerung in Zwischenlagern ein.

Die Unfallserie in Fukushima hatte am 11. März 2011 begonnen. Dabei war es nach einem starken Erdbeben in Block 1 bis 3 zu Kernschmelzen gekommen. Große Mengen an radioaktivem Material wurden freigesetzt und kontaminierten Luft, Böden, Wasser und Nahrungsmittel in der land- und meerseitigen Umgebung. Ungefähr 100.000 bis 150.000 Einwohner mussten das Gebiet vorübergehend oder dauerhaft verlassen.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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