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Erstmals seit 50 Jahren seltener Amurleopard hinter Transsibirischer Eisenbahn erwischt

Archivmeldung vom 27.01.2022

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2022 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Leopard (Symbolbild)
Leopard (Symbolbild)

Bild: CC0 / Pexels / Pixabay /

Ein auf der Roten Liste stehender Amurleopard hat zum ersten Mal seit 50 Jahren die Transsibirische Eisenbahn überquert und ist dabei von Kamerafallen in der russischen fernöstlichen Region Primorje erwischt worden. Darüber berichtet der Pressedienst des Nationalparks „Land of the Leopard“ am Mittwoch.

Bild: Screenshot Twitter
Bild: Screenshot Twitter

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Das Raubtier bewegte sich demnach über die Bundesautobahn und die Transsibirische Eisenbahn, die als Haupthindernis für die Ausbreitung dieser Art in Richtung Osten gilt. Somit soll er eine Entfernung von 40 Kilometern vom Kern der weltweit einzigen Wildpopulation im Nationalpark „Land of the Leopard“ zurückgelegt haben.

„Der ,Pionier‘ leitet also den Prozess der Rückkehr der seltensten Leoparden in ihre ursprünglichen Gebiete ein und fungiert als Vorbote einer weiteren Ausbreitung jener Orte, an denen sich ihre Zahl bereits verdreifacht hat“, lautet die Pressemitteilung.

Das Tier war den Wissenschaftlern unbekannt, obwohl fast jeder neue Leopard in der Region erfasst wird. Sie werden anhand des Fleckenmusters auf den Flanken erkannt, das für jedes Tier individuell ist.

Der „Neuling“ in der Familie der Großkatzen, der ursprünglich als „Leo 224M“ bezeichnet worden war, wurde nun zu „Casanova“ umbenannt, was „ein neues Haus“ auf Italienisch heißt.

Die Population der Amurleoparden ist in den zehn Jahren, seitdem der Nationalpark „Land of the Leopard“ gegründet worden ist, von 35 auf 110 Tiere gestiegen. Dies ist ein seltenes Beispiel für den Erfolg der Bestandserhaltung, auch wenn die Zahlen langsam wachsen."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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