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Zur Erforschung der Bodenqualität: Schweizer vergraben 2000 Unterhosen

Archivmeldung vom 09.04.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.04.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Unterwäsche
Unterwäsche

Foto von Karolina Grabowska von Pexels

In der Schweiz startet das bislang größte Citizen-Science-Projekt zur Erforschung der Bodenqualität. Dazu sollen Gartenbesitzer und Bauern 2000 weiße Unterhosen auf ihren Feldern, Wiesen und Beeten vergraben, wie aus einer Pressemitteilung der staatlichen Forschungsstelle Agroscope folgt.

Die deutsche Ausgabe des russischen online Magazins "SNA News" schreibt weiter: "Die ersten 1000 Anmeldungen bekommen demnach ein Paket mit zwei Paar Baumwollunterhosen zugeschickt, die im Boden vergraben werden. Nach zwei Monaten würden sie wieder ausgebuddelt. Je zersetzter die Unterhose sei, desto gesünder sei der Boden, heißt es.

Dank des Projekts lassen sich viel mehr Daten erheben, als wenn die Wissenschaftler das alles alleine machen müssten. Die Wäsche-Aktion verfolge das Ziel, die Gefährdung des lebenswichtigen Bodens durch Erosion, Überdüngung und Verbauung deutlich zu machen.

Laut Agroscope wird weltweit jedes Jahr eine zweieinhalb Mal so große Fläche wie die Schweiz so stark zerstört, dass sie für die Landwirtschaft nicht mehr brauchbar wird.

Unterhosen würden bereits seit einigen Jahren in Kanada von Landwirten als einfacher Zeiger für die Bodengesundheit eingesetzt.

„Doch bislang wurde nicht überprüft, ob diese Methode auch wissenschaftliche Standards erfüllt. Niemand weiß, wie genau sie ist und ob es tatsächlich eine klare Beziehung zwischen der Abbaurate der Unterhosen und der Bodenqualität gibt“, sagte Projektvorsitzender Marcel van der Heijden, Ökologe bei Agroscope und der Universität Zürich."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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