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Umweltbundesamt fordert Rücknahmepflicht für Energiesparlampen

Archivmeldung vom 23.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild:Viktor Mildenberger  / pixelio.de
Bild:Viktor Mildenberger / pixelio.de

Der Präsident des Umweltbundesamtes, Jochen Flasbarth, hat eine Rücknahmepflicht für Energiesparlampen gefordert. Der "Bild-Zeitung" sagte er: "Die Verbraucher müssen die alten Lampen ohne großen Aufwand in den Geschäften wieder abgeben können." Zur Begründung sagte Flasbarth: "Leider entsorgen viele Verbraucher Hunderttausende quecksilberhaltige Energiesparlampen über den normalen Hausmüll." Defekte Sparlampen müssten aber bei Wertstoffhöfen oder in Geschäften in Sammelbehältern abgegeben und entsorgt werden.

Der Einzelhandel wies die Forderung zurück. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, sagte der "Bild-Zeitung": "Viele Händler sind gar nicht dazu in der Lage, die quecksilberhaltigen Lampen fachgerecht zu lagern. Ein Gesetz zur Rücknahmepflicht muss das letzte Mittel sein."

Am 1. September löst die Energiesparlampe die herkömmliche Glühbirne endgültig ab. Ab dann kommen nach einer EU-Vorschrift nur noch Ökolampen in den Handel. Bislang gibt es nur eine freiwillige Rücknahme durch den Einzelhandel.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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