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Grünen-Chef Habeck kritisiert Tierwohl-Label der Bundeslandwirtschaftsministerin als "Show"

Archivmeldung vom 06.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 06.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Robert Habeck Bild: Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, on Flickr CC BY-SA 2.0
Robert Habeck Bild: Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt, on Flickr CC BY-SA 2.0

Grünen-Chef Robert Habeck hat das Tierwohl-Label, das Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) an diesem Mittwoch vorstellt, als "Show" kritisiert. "Das hilft keinem Schwein, Hühnern und Rindern schon gar nicht, und den Verbrauchern auch nur bedingt", sagte Habeck im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Er verwies darauf, dass das Label nicht verbindlich für alle Produkte eingeführt werde, sondern nur freiwillig und nur für Schweinefleisch gelte. Habeck warf Klöckner vor, vor der Agrarlobby zurückzuweichen und sich damit "faktisch gegen die Bauern" zu stellen. Derzeit diktierten einzelne Supermarkt-Ketten den Bauern die Produktionsbedingungen. Die Landwirte würden so geschwächt und gerieten in immer größere Abhängigkeit. "Genau diese Spirale müssen wir durchbrechen", forderte der Grünen-Politiker. Nur weil die Politik nicht entschlossen handele, führten die großen Discounter eigene Haltungskennzeichnungen ein.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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