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Rügenwalder Mühle tritt Europäischer Masthuhn-Initiative bei

Archivmeldung vom 07.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Hühner die weitestgehend leben können, wie sie es wollen (Symbolbild)
Hühner die weitestgehend leben können, wie sie es wollen (Symbolbild)

Bild: angieconscious / pixelio.de

Rügenwalder Mühle hat sich nach Gesprächen mit der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt dazu entschlossen, die Europäische Masthuhn-Initiative zu unterstützen. Der Lebensmittelhersteller initiiert damit die Umsetzung der Tierschutzstandards der Initiative bei seinen Lieferanten bis 2026.

"Wir freuen uns, dass die Rügenwalder Mühle sich nicht nur für pflanzliche Alternativen stark macht, sondern mit der Entscheidung für die Europäische Masthuhn-Initiative auch dazu beiträgt, das Leiden in der Hühnermast zu verringern", so Mahi Klosterhalfen, Präsident der Albert Schweitzer Stiftung.

Thomas Spille, Gesamtleiter Einkauf bei der Rügenwalder Mühle, betont: "Nicht nur mit unseren pflanzlichen Fleischalternativen übernehmen wir Verantwortung für die Umwelt: Auch Fleisch ist für uns ein wertvolles Lebensmittel. Deshalb setzen wir uns intensiv mit dem Tierwohl auseinander, bieten Produkte in Bioqualität an und nutzen verschiedene Maßnahmen um unsere hohen Qualitätsstandards zu erweitern. Wir freuen uns, gemeinsam mit der Europäischen Masthuhn-Initiative, weitere Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes etablieren zu können"

Weltweit 300 Unternehmen für mehr Tierschutz in der Hühnermast

Die Europäische Masthuhn-Initiative wurde von der Albert Schweitzer Stiftung und rund 30 weiteren Tierschutzorganisationen ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, flächendeckend höhere Tierschutzstandards für sogenannte Masthühner zu etablieren, vor allem die Verwendung gesünderer Zuchtlinien.

Insgesamt haben sich bereits rund 300 Unternehmen weltweit dazu verpflichtet, ihre Tierschutzstandards entsprechend der Europäischen Masthuhn-Initiative anzuheben. Dazu zählen Konzerne wie Nestlé, Unilever und Dr. Oetker, Top-Caterer wie Sodexo und die Compass Group, aber auch Ikea und Kentucky Fried Chicken.

Mehr Platz, weniger Qualzucht

Zu den wichtigsten Kriterien der Europäischen Masthuhn-Initiative gehört die Verwendung von Rassen oder Hybridlinien, die nicht schon aufgrund ihrer starken Überzüchtung leiden. Sie wirkt so, im Gegensatz zur "Initiative Tierwohl", den starken gesundheitlichen Problemen der üblichen Zuchtlinien entgegen, gegen die auch bessere Haltungsbedingungen nicht helfen.

Darüber hinaus erhalten die Tiere mehr Platz, Beschäftigungsmöglichkeiten sowie Tageslicht in den Ställen. Sie müssen zudem vor der Schlachtung stressärmer und effektiver betäubt werden. Die Einhaltung der Standards wird durch unabhängige Kontrollen sichergestellt.

Quelle: Albert Schweitzer Stiftung f. u. Mitwelt (ots)

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