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CDU-Agrarexpertin für EU-weites Verbot von massenhafter Küken-Tötung

Archivmeldung vom 04.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Küken in der Massentierhaltung bei der Einstallung
Küken in der Massentierhaltung bei der Einstallung

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Vorsitzende des Agrarausschusses im Bundestag und stellvertretende Unions-Fraktionsvorsitzende, Gitta Connemann (CDU), hat Bund und Länder aufgefordert, sich für ein EU-weites Verbot der massenhaften Küken-Tötung einzusetzen. "Küken sind Lebewesen und gehören nicht auf den Müll. Zurzeit erlaubt es die EU aber leider, männliche Küken zu schreddern oder zu vergasen", sagte die Christdemokratin der "Bild". "Wir brauchen deshalb neben allen nationalen Maßnahmen ein Verbot der Küken-Tötung auf EU-Ebene."

Derzeit ist es übliche Praxis in der Eier-Produktion, männliche Küken direkt nach dem Schlupf mit rotierenden Messern zu schreddern oder mit Kohlendioxid zu vergasen.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) will diese Praxis bis 2017 abschaffen. In der EU ist das Verfahren allerdings weiterhin erlaubt. Es könne nicht sein, sagte Connemann, dass das Problem nur in andere Länder verlagert werde, wo billiger produziert werden könne. "Dann werden Küken und Eier aus EU-Ländern ohne Schredder- oder Vergasungsverbot importiert. Das hilft weder den Tieren noch unseren Verbrauchern. Bund und Länder müssen deshalb gemeinsam in Brüssel auf schnellste Abschaffung dieser Regelung dringen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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