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Bericht: Treibhausgase im ersten Halbjahr fast unverändert

Archivmeldung vom 04.08.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.08.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Uta Herbert / pixelio.de
Bild: Uta Herbert / pixelio.de

Statt des angestrebten Rückgangs sind die Treibhausgasemissionen im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um knapp fünf Millionen Tonnen auf 428 Millionen Tonnen gestiegen: Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf die beiden Berliner Thinktanks Agora Energiewende und Agora Verkehrswende.

Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, die Emissionen bis zum Jahr 2020 gegenüber 1990 um 40 Prozent zu mindern. 2016 lag die Emissionsminderung erst bei minus 27,6 Prozent. "Die Lücke zum Klimaschutzziel von minus 40 Prozent wird nicht kleiner, sondern bleibt bei rund 150 Millionen Tonnen", sagte Patrick Graichen, Leiter der Agora Energiewende.

In einem Interview hatte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erst kürzlich noch einmal bekräftigt, am Klimaziel für 2020 festhalten zu wollen. Konsequenterweise müsse dann, "unmittelbar nach der Bundestagswahl ein `Sofortprogramm Klimaschutz 2020‘ aufgelegt werden, das für Strom, Wärme und Verkehr schnell wirksame Maßnahmen enthält", fordert Graichen angesichts der aktuellen Zahlen. Der Verbrauch von Mineralöl habe am stärksten zum Emissionsanstieg beigetragen. Ursache war vor allem der gestiegene Absatz von Kraftstoff, allein beim Diesel kletterte er um 6,5 Prozent.

Hintergrund

CO2 soll laut der Theorie einiger Wissenschaftler einen Treibhauseffekt auf dem Planeten Erde hervorrufen. Diese Theorie ist hoch umstritten und viele Kritiker sehen darin einzig den Zweck die Luft auch noch zu besteuern. Da CO2 jedoch schwerer als Luft ist und sich am Boden und den Meeren sammelt, ist bisher unklar wie dieses Gas hoch in die Atmospähre kommen, dort eine Art "Glasfront" errichtet und die Wärmeabstrahlung der Erde behindern und umgekehrt Sonneneinstrahlung ungefiltert herein lassen soll.

Quelle: dts Nachrichtenagentur / André Ott

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