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USA: Monster-Goldfische werden zum Problem für Flora und Fauna

Archivmeldung vom 14.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Bild: Screenshot Twitter
Bild: Screenshot Twitter

Die Stadt Burnsville im US-Bundesstaat Minnesota hat sich an ihre Bürger mit der Bitte gewandt, keine Goldfische mehr in die örtlichen Gewässer auszusetzen. Die für das heimische Aquarium bestimmte Tierart vermehrt sich schnell, wird riesengroß – und stellt Behörden zufolge inzwischen ein echtes Problem für die lokale Flora und Fauna dar. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "Angefangen hat alles mit einer Probe zur Bestimmung der Wasserqualität in den Flüssen und Seen der Stadt. Dabei entdeckten die Behörden laut dem Portal „ABC News“ Anfang Juli zehn außergewöhnlich große Goldfische in einem Gewässer. Kaum zwei Wochen später fanden sie 18 weitere Exemplare. Einige davon waren bis zu 46 Zentimeter lang und wogen bis zu zwei Kilo.

Dies rief die Stadtregierung auf den Plan. Sie hat die Bürger kürzlich dazu aufgerufen, keine heimischen Goldfische mehr in die freie Natur auszusetzen: „Sie werden größer, als Sie denken, und tragen zu einer schlechteren Wasserqualität bei, indem sie den Boden der Gewässer aufwühlen und Wasserpflanzen vernichten“, schrieben die Verantwortlichen aus Burnsville bei Twitter. Auch sei es ein Problem, dass die riesigen Goldfische andere Fischarten aus deren gewohntem Lebensumfeld vertrieben.

Goldfische haben in der Tat nur wenige natürliche Feinde und sind – obwohl eigentlich zur Haltung in einem Aquarium bestimmt – ziemlich abgehärtet gegenüber äußeren Einflüssen. Sie können auch im winterlich kalten Wasser überleben. Mit den einheimischen Fischarten konkurrieren die Goldfische um Nahrung und Lebensraum. Bei der Suche nach Nahrung durchwühlen sie den Gewässerboden und trüben durch aufgewirbelte Ablagerungen das Wasser.

Eine seltene Erscheinung sind die riesigen Goldfische in den USA keineswegs. Unlängst fing ein Angler im Bundesstaat Virginia ein Exemplar von über 40 Zentimetern Größe und 1,6 Kilogramm Gewicht. Nach Angaben der regionalen Umweltschutzbehörde handelte es sich um den größten, je in Virginia registrierten Goldfisch."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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