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Stadt Köln hält hohe Schadstoff-Messwerte nach Chemie-Großbrand zurück

Archivmeldung vom 02.04.2008

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.04.2008 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Beim Großbrand im Kölner Chemiepark vor zwei Wochen hat die Stadt Köln hohe Messwerte des krebserregenden Stoffes Acryl-Nitril bis heute zurück gehalten. Darüber berichtet das ARD-Magazin MONITOR in seiner morgigen Ausgabe (3. April, 21.45 Uhr, Das Erste). Weder die betroffenen Anwohner noch die Bezirksregierung Köln waren über die deutlich erhöhten Werte informiert worden.

Die MONITOR vorliegenden Messergebnisse der Feuerwehr Köln, die am Tag nach dem Großbrand, am 18.03.2008 im benachbarten Stadtteil Köln-Worringen erhoben wurden, liegen zwischen 10 und über 20 ppm (parts per million) freigesetzem Acryl-Nitril und damit bis zu siebenfach über dem Grenzwert von 3 ppm. Für den als stark krebserregend geltenden, hochgiftigen Stoff haben die Behörden nach dem Chemiebrand von Werten gesprochen, die nur "leicht erhöht" seien. Die gemessenen Werte hätten innerhalb des Grenzbereichs gelegen.

Die Messwerte "sind nicht mitgeteilt worden, weil dazu in der aktuellen Situation kein Anlass gesehen wurde", erklärte Jan Leidel von der Stadt Köln gegenüber MONITOR.

Die zuständige Aufsichtsbehörde, die Bezirksregierung Köln, hat MONITOR gegenüber erklärt, auch sie wisse nichts von Schadstoffkonzentrationen von 20 ppm Acyrl-Nitril und habe erst durch MONITOR von den gemessenen Werten erfahren. Dies erklärte Abteilungsdirektor Manfred Richter gegenüber dem ARD-Magazin.

Der Großbrand im Chemiepark im Norden der Millionenstadt führte am 17.03. zum größten Einsatz der Kölner Feuerwehr nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Tank mit dem giftigen Stoff Acryl-Nitril konnte erst nach mehreren Stunden gelöscht werden.

Quelle: WDR

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