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RWE-Chef: Verhalten von Klima-Aktivisten "teilweise kriminell"

Archivmeldung vom 17.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 17.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Ein Land, viele Völker, ein Klima: Sind wir in Deutschland wieder soweit, daß die Deutschen für eine (unbewiesene) Idee andere Verfolgen und ihnen Schaden? (Symbolbild)
Ein Land, viele Völker, ein Klima: Sind wir in Deutschland wieder soweit, daß die Deutschen für eine (unbewiesene) Idee andere Verfolgen und ihnen Schaden? (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

RWE-Chef Rolf Martin Schmitz hat die Aktivisten bei den Protesten gegen den Braunkohletagebau in Garzweiler als "teilweise kriminell" bezeichnet. Er habe Verständnis für die Proteste, "aber bitte nicht mit Gewalt und vermummten Demonstranten, die in Tagebaue eindringen und damit sich und andere in Lebensgefahr bringen", sagte der Manager dem "Focus".

Weiter sagte er: "Was ich bei den Protesten und Besetzungen im rheinischen Revier erlebt habe, war teilweise kriminell." Beim Einhalten der Klimaziele sieht der RWE-Chef vor allem andere in der Pflicht. "Die Energiewirtschaft hat ihre Klimaziele erreicht. Alleine RWE hat seit 2012 schon über 60 Millionen Tonnen CO2 eingespart", sagte er.

Dagegen hätten der Verkehrsbereich und der Wärmesektor ihre Ziele nicht erreicht. "Das muss man ganz klar sagen. Deshalb müssten jetzt dort Anreize gesetzt werden." Eine neue Debatte um eine längere Laufzeit der Atomkraftwerke zur Einsparung von CO2 lehnt Schmitz ab. "Die Diskussion um die Kernkraft ist durch, gesellschaftlich-politisch und ökonomisch", sagte Schmitz. "Neue Kernkraftwerke sind heute ohnehin nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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