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Alexandra Neldel: "Es war der pure Horror für mich!"

Archivmeldung vom 02.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Neldel auf der Berlinale 2010 Bild: Siebbi / de.wikipedia.org
Neldel auf der Berlinale 2010 Bild: Siebbi / de.wikipedia.org

Nach dem Quotenerfolg der "Wanderhure" schlüpft Alexandra Neldel in "Die Rache der Wanderhure" (28. Februar, 20.15 Uhr, SAT.1) erneut in die Rolle der Ex-Tuchhändlerin Marie Schärer. "Ob das die Rolle meines Lebens ist, kann ich noch nicht sagen, aber eine wichtige ist es definitiv", sagt die Schauspielerin im Gespräch mit TV Movie aus der Bauer Media Group. Zumal ein dritter Teil bereits beschlossen ist. Dennoch kommt bei Neldel keine Langeweile auf: "Marie wandelt sich so sehr, dass die Rolle immer wieder anders und neu ist."

Größte Herausforderung für Neldel im zweiten Teil: ihre Gesangseinlage. "Es war der pure Horror für mich", klagt die 35-Jährige. "Als Laie deutschen Sprechgesang mit Mittelalter-Touch zu trällern - ich hätte für die Szene am liebsten alle Kollegen nach Hause geschickt." Die Sexszenen im zweiten Teil seien ihr dafür leichter gefallen, da sie moderater ausfielen. "In Teil eins ging es um brutale Vergewaltigung - und diesmal um Ehe-Sex", erzählt Neldel. "Das Team lag mit im Bett, inklusive Kamera, das war eher lustig als sexy."

Die Tränen, die sie als Marie reichlich fließen lässt, seien übrigens echt. "Das war eigentlich gar nicht so geplant, aber ich hab immer richtig geweint." Schließlich ist sie auch als Zuschauerin nah am Wasser gebaut. "Wenn ich nicht weine, dann hat der Film mich nicht berührt", sagt die Berlinerin. Den Mittelalter-Boom, den "Die Wanderhure" ausgelöst hat, kann Alexandra Neldel allerdings nur schwer nachvollziehen. "Kein Mensch würde freiwillig im Mittelalter leben wollen! Mein Zeitalter wäre es jedenfalls nicht gewesen: Ich hatte gegen die Eiseskälte manchmal sogar Neopren-Strümpfe an."

Quelle: TV Movie (ots)

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