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Für Judith Schalansky ist Schreiben auch Trauerarbeit

Archivmeldung vom 23.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Kunst, Künstler, Schreiber, Authoren, Bücher (symbolbild)
Kunst, Künstler, Schreiber, Authoren, Bücher (symbolbild)

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Für die Schriftstellerin Judith Schalansky, 39, hat das Schreiben viel mit Trauerarbeit zu tun. Sie arbeite aus dem Wunsch heraus, "etwas festzuhalten. Wenn es schon nicht mehr da ist, wenigstens davon zu erzählen", sagte sie dem "Tagesspiegel am Sonntag" (24.3.19). Dafür bedürfte es vor allem Durchhaltevermögen.

Als sie eine Psychoanalyse machte, habe sie zunächst Angst gehabt, danach nicht mehr schreiben zu können, erzählte sie im Interview, stellte dann aber fest: "Das ist natürlich blöder Geniekitsch. Von wegen: Man braucht den Schmerz, um überhaupt Kunst zu schaffen. Aber es geht nicht um den Dämon, die Muse oder den richtigen Füllfederhalter. Es geht ums Dranbleiben." Rückblickend sei die Therapie eine der besten Sachen, die sie in ihrem Leben gemacht habe: "Die Erfahrung, aus einer großen Krise heraus eine Beziehung zu sich selbst anzufangen." Am 16. Mai wird die Autorin im Potsdam Museum aus ihrem jüngsten, bei Suhrkamp veröffentlichtem Werk, "Verzeichnis einiger Verluste" lesen.

Quelle: Der Tagesspiegel (ots)

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Bild: Erwin Lorenzen / pixelio.de
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