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Arena: Start im August 2006 bei APS nicht möglich

Archivmeldung vom 27.01.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.01.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Arena, der neue Inhaber der Pay-TV-Rechte an der Fußball-Bundesliga, muss sein Pay-Angebot pünktlich zum Start der Bundesliga am 11. August 2006 präsentieren. Die Unity Media-Tochter verhandelt derzeit über die Sat-Ausstrahlung seines Programms. Im Gespräch ist der neue Pay-TV-Anbieter auch mit SES Astra. Der Satellitenbetreiber verfügt mit Astra Playout Services (vormals DPC) in München über die technisch notwendige Infrastruktur, um Pay-TV-Anbieter via Satellit zu verbreiten.

Die Uhr tickt, aber es scheinen sich neue Hürden aufzutun, welche den pünktlichen Sendestart von Arena auf APS unmöglich machen könnten. So berichtete APS-Geschäftsführer Wilfried Urner in einer mündlichen Verhandlung vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf, dass viel Zeit vonnöten sei, um Kunden auf APS zu integrieren. "Ein Pay-TV-Vorhaben hat eine Vorlaufzeit von neun bis 20 Monaten", erklärte Urner während der Verhandlung.

Vor dem Senat wurde eine Beschwerde des Satelliten-Betreibers Eutelsat gegen die Übernahme des Digital Playout Centers DPC (jetzte APS) durch SES Astra verhandelt. Eutelsat befürchtet eine Verschlechterung des Wettbewerbs auf dem Pay-TV-Markt durch die Übernahme. Gegenstand der Verhandlung war unter anderem die Tatsache, dass APS ein Jahr nach Übernahme durch SES Astra noch keinen neuen Kunden vorweisen konnte. Eutelsat sah dies als Beleg für seine Kritik an verschlechterten Wettbewerbsbedingungen. Wilfried Urner erklärte die fehlenden Kunden mit der langen Vorlaufzeit zur Realisierung eines Pay-TV-Vorhabens.

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass der Start neuer Pay-TV-Sender im vergangenen Jahr überwiegend im Kabel stattfand. Lediglich Easy TV bietet sein Programm via Sat an, setzt aber bei der Verbreitung auf eine eigene Plattform. Dies könnte als weiteres Indiz für verschlechterte Wettbewerbsbedingungen gewertet werden, erklärte ein Insider gegenüber Digitalmagazin.

Erste Gespräche zwischen APS und Arena soll es im Januar gegeben haben, nachdem Arena die Lizenzrechte kurz vor Weihnachten 2005 erhalten hatte. Damit wäre ein Start des Arena-Programms zum Bundesliga-Beginn wie von der DFL gefordert nicht möglich. Gemäß der von Wilfried Urner genannten Vorlaufzeit (9 Monate) wäre frühestens im September 2006 die Ausstrahlung via APS realistisch.

Quelle: Pressemitteilung INFOSAT

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