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Fußball-WM lockt Deutsche zum Fernsehen vor die Tür

Archivmeldung vom 07.07.2006

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 07.07.2006 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Die Außer-Haus-Nutzung des Fernsehens erreicht während der Fußball-WM beträchtliche Ausmaße: Während des ersten RTL-WM- und Formel-1-Sonntags am 11. Juni sahen 16 Prozent der 14- bis 49-jährigen Bevölkerung fern außerhalb der eigenen vier Wände. Bei den Männern im Alter von 14 bis 49 Jahren betrug die Außer-Haus-Nutzung 18 Prozent, bei den 14- bis 29-Jährigen sogar 22 Prozent.

Wichtigster Ort des Fernsehens jenseits der eigenen vier Wände sind in allen Zielgruppen die Wohnungen von Freunden oder Verwandten (bis zu 12 Prozent der Zielgruppe). An zweiter Stelle liegen Kneipen und Bars sowie die öffentlichen Großleinwände mit jeweils bis zu fünf Prozent. Andere Orte wie beispielsweise der Arbeitsplatz, Wochenend- und Ferienhäuser oder auch Flughäfen und Bahnhöfe spielten in dieser Erhebung keine Rolle. Durch die Außer-Haus-Nutzung steigt die Anzahl der tatsächlich netto erreichten Personen pro Übertragung enorm an. So wurden beim RTL-Sonntagsspiel Angola gegen Portugal (am 11. Juni um 21.00 Uhr) rund 20 Prozent mehr Zuschauer erreicht und statt 30,8 Prozent sahen 37,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen das Spiel. Zu diesen Ergebnissen kommt das Marktforschungsinstitut forsa, das im Auftrag der IP Deutschland 2.500 repräsentativ ausgewählte Personen im Alter ab 14 Jahren am 12. Juni zu ihrem Fernsehverhalten am Vortag befragt hat.

Würde man im Rahmen einer Modellrechnung die zusätzliche Außer-Haus-Nutzung zu der in Privathaushalten gemessenen Reichweite des AGF/GfK Fernsehforschungspanels addieren, kämen bis zu 1,5 Millionen Zuschauer pro Übertragung hinzu. Das Spiel Angola gegen Portugal hätten demnach 11,16 statt 9,60 Mio. Zuschauer ab 14 Jahren bei RTL verfolgt, das Spiel Serbien/Montenegro gegen Niederlande 9,26 statt 7,88 Mio. Zuschauer. Auch für die Formel 1 käme man bei dieser Modellrechnung auf erhöhte Reichweiten. Beispielsweise beim Großen Preis von Großbritannien würde man 7,53 Mio. Zuschauer ab 14 Jahre erreichen statt 6,61 Mio. Zuschauer.

Florian Ruckert, Geschäftsleiter Marketing bei der IP Deutschland: "Diese Day-After-Befragung zeigt eindrucksvoll, in welchem Maße große TV-Events wie die Fußball-WM oder die Formel 1 auch außer Haus gesehen und erlebt werden. Fan-Partys, Public Viewing und künftig auch mobile TV-Nutzung generieren zusätzliche Kontakte, die wir nicht ignorieren dürfen, wenn wir die tatsächliche Leistung des Werbeträgers Fernsehen angemessen beurteilen wollen."

Quelle: Pressemitteilung IP Deutschland

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