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Die blinde Berliner Anwältin Pamela Pabst über Lisa Martinek: "Als wäre meine Schwester gestorben"

Archivmeldung vom 05.07.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.07.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Lisa Martinek beim Deutschen Filmpreis 2019
Lisa Martinek beim Deutschen Filmpreis 2019

Foto: Martin Kraft
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

"Dieser furchtbare Schock", schreibt Pamela Pabst über den plötzlichen Tod der Schauspielerin Lisa Martinek in der kommenden Ausgabe der Zeitschrift tina (erscheint am 10. Juli). "Erst konnte ich es gar nicht glauben. Lisa und mich hat eine tiefe Freundschaft verbunden. Sie war wie eine Schwester oder sehbehinderte Kameradin für mich."

In der ARD-Serie "Die Heiland" verkörperte die Schauspielerin eine blinde Anwältin - angelehnt an das Leben von Pamela Pabst. Die beiden Frauen arbeiteten zur Vorbereitung eng zusammen. Kurz vor der Abreise Lisa Martineks in ihren Italien-Urlaub gingen sie noch zusammen in den Wald, weil eine solche Szene in der neuen Staffel der Serie geplant war. "Sie wollte sehen, wie ich mich im Wald bewege und über Bäume steige. Es war ihre spezielle Art der Vorbereitung auf ihre Rolle", erzählt Pamela Pabst.

Sie hatte im Laufe der Zeit auch Lisa Martineks Kinder kennengelernt. "Es ist die Katastrophe überhaupt", schreibt sie. Pamela Pabst möchte, dass man Lisa Martinek als "wunderbare Mutter" und "warmherzige Person" in Erinnerung behält, "die in ihrem Beruf Großartiges geleistet hat, keine Starallüren hatte und mit beiden Beinen im Leben stand. Und ein großes Herz hatte."

Quelle: Bauer Media Group, tina (ots)

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