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Peter Schneider stellt im stern klar: Kein Geld von Nannen für "Enteignet Springer"

Archivmeldung vom 09.06.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.06.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt

Der ehemalige Apo-Aktivist Peter Schneider widerruft seine Behauptung, stern-Gründer Henri Nannen habe die Anti-Springer-Kampagne Ende der sechziger Jahre mitfinanziert.

"Ich habe da etwas durcheinandergebracht", sagte Schneider dem stern in der neuen, am Mittwoch erscheinenden Ausgabe des Hamburger Magazins. Er habe Nannen mit dem "Zeit"-Verleger Gerd Bucerius verwechselt.

Schneider weiter: "Nannen hat sich nach meiner Kenntnis nie bei der Apo finanziell engagiert." Auf die Frage, ob denn der stern an die Anti-Springer-Kampagne gezahlt habe, antwortete Schneider: "Nicht, dass ich wüsste." Bereits in der vergangenen Woche hatte der stern klargestellt, dass es solche Zahlungen nicht gegeben hat.

Schneider hatte Nannen und den "Spiegel"-Chef Rudolf Augstein in einem Beitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" als Geldgeber genannt. Gegenüber dem stern betonte er jetzt, dass Augstein und Bucerius zwar gezahlt hätten, aber "nicht für Gewalt gegen Springer, sondern für das Institut für Gegenöffentlichkeit". Die beiden liberalen Hamburger Verleger wollten eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Springers Medienmacht sowie ein Hearing zum Thema unterstützen. Ihre Vorstellungen erwiesen sich rasch als unvereinbar mit denen der radikalen Studenten.

Quelle: stern

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