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TV-Moderator Johannes B. Kerner will keine Werbung mehr machen

Archivmeldung vom 02.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Johannes B. Kerner (2007)
Johannes B. Kerner (2007)

Foto: Fotograf: Susanne Kauz; Bearbeiter: Frank C. Müller
Lizenz: CC BY-SA 2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Johannes B. Kerner distanziert sich im Gespräch mit dem Magazin "Der Spiegel" von seinen früheren Engagements als Werbefigur. "Im Rückblick kann ich die Diskussion verstehen", sagte der 50-jährige TV-Moderator zur Kritik, die der damalige ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender 2006 an Kerners Werbe-Tätigkeit geäußert hatte.

"Vielleicht war es sogar ein Fehler, überhaupt Werbung zu machen. Heute mache ich jedenfalls keine mehr", so Kerner. "In der Außenwahrnehmung ist die Werbebranche eine schillernde Welt und ein Fototermin ist relativ schnell gemacht. Auf der anderen Seite läuft man aber eine ganze Weile lang mit der Werbung herum und merkt irgendwann vielleicht, dass sie nicht zu einem passt."

Auch über seine Zeit als Sportmoderator des ZDF äußert Kerner sich kritisch. "Ich war getrieben", sagte er über seinen Einsatz bei der Fußballweltmeisterschaft 2006. "Zumindest vom Ehrgeiz, keine Fehler zu machen." Seine beruflich einsamste Zeit habe er 2009 erlebt, nachdem er den Fehler gemacht habe, vom ZDF zurück zu Sat.1 zu wechseln: "Da hat nicht pausenlos das Telefon geklingelt, weil sich Kollegen erkundigt hätten, wie es mir geht. Aber in dem Moment habe ich nicht vorrangig auf den Anruf eines Kollegen gewartet, sondern auf ein Jobangebot. Es ging um die Frage: Ist meine Fernsehkarriere vorbei?"

An diesem Samstag läuft im ZDF die Show "1000", die Schlagzeilen machte, weil die Aufzeichnung von 18:00 Uhr bis 3:30 Uhr gedauert hatte. "Ich hätte morgens um halb vier auch gern etwas anderes gemacht, als im Studio zu stehen", so Kerner. "Aber für die Kandidaten war das natürlich noch viel härter."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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