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Anika Decker spricht über Zeit als Komapatientin im Krankenhaus

Archivmeldung vom 15.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Anika Decker und Barack Obama (2014), Archivbild
Anika Decker und Barack Obama (2014), Archivbild

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die Drehbuchautorin Anika Decker hat über ihre Erfahrungen als Komapatientin gesprochen. Sie konnte während ihrer Zeit im Krankenhaus Realität und Träume nicht immer auseinanderhalten: "Eine Nebenwirkung des künstlichen Komas und der Medikamente waren Halluzinationen und intensive Träume, häufig waren es Albträume", sagte Decker dem "Zeitmagazin".

Manchmal habe sie nicht gewusst, dass sie gerade träume. "Wenn ich etwas Bedrohliches geträumt habe, war das sehr real und hat mir große Angst gemacht", so die Drehbuchautorin weiter. An das Bett "gefesselt und fremdbestimmt zu sein" sei eine "entsetzliche Erfahrung" gewesen. "Wann immer es ging, habe ich mich in Bücher geflüchtet", sagte Decker. Heute wünsche sie sich, "ohne schlimmere Krankheiten alt zu werden und eines natürlichen Todes zu sterben", so die Drehbuchautorin weiter. Alt zu werden mache ihr "keine Angst". Jeder Geburtstag sei ein Festtag für sie, egal welcher. Sie habe begriffen, dass sie "irgendwann sterben muss. Irgendwann werde ich wohl müde sein, und dann ist der Tod nicht mehr so erschreckend. Aber ich möchte nie wieder solche Schmerzen erleben, mich so ausgeliefert und hilflos fühlen", sagte Decker dem "Zeitmagazin". Ihr Debütroman "Wir von der anderen Seite" war in diesem Jahr erschienen. Darin hatte sie ihre Erfahrungen als Komapatientin verarbeitet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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