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TV-Moderator Yogeshwar nennt China bei Internet-Zensur als Vorbild

Archivmeldung vom 26.01.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.01.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Ranga Yogeshwar
Ranga Yogeshwar

Foto: Ranga Yogeshwar
Lizenz: CC-BY-SA-3.0-de
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar empfiehlt den Europäern bei der Zensur von Internet-Inhalten die Praxis der Volksrepublik China: "China behält eine gewisse Kontrolle darüber, welche Nachrichten ihr Land penetrieren. Das brauchen auch wir, um sicherzustellen, dass nicht das Betriebssystem unseres Landes gestört wird", sagte Yogeshwar der "Welt".

Es gehe um die Anwendung europäischen Rechts bei den digitalen Medien. "Europa muss bei den Massenmedien eine gewisse Souveränität behalten." Zugleich sollten Absender von Informationen in sozialen Netzen ab einer bestimmten Zahl von Empfängern verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes werden.

So ließen sich nach Auffassung des TV-Moderators Fake News weitgehend unterbinden. "Medien sind ein zentraler Teil des Betriebssystems von Staaten. Wenn wir von immer mehr Fake News überschwemmt werden und keinerlei Möglichkeit haben, Dinge zu sanktionieren und zu unterbinden, wird das für unsere Demokratie gefährlich.

Behauptungen aller Art stehen dann einfach im Raum und der gemeinsame gesellschaftliche Prozess erlahmt. Das kann zu Entgleisungen des Systems führen, die wir uns gar nicht ausmalen wollen." Yogeshwar möchte darüber hinaus die Betreiber sozialer Netzwerke verpflichten, die Autoren von erfolgreichen Nachrichten an ihren Erträgen zu beteiligen.

"Bislang verdienen allein Facebook und Co. daran, wenn meine Beiträge geteilt und von vielen Menschen gelesen werden. Es wäre nur gerecht, wenn die Betreiber von sozialen Netzwerken einen Teil ihrer Gewinne an die Urheber der Inhalte abgeben würden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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