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Twitter: Chef hält Trumps Sperre auf der Plattform für richtig

Archivmeldung vom 14.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Twitter
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Bild von Photo Mix auf Pixabay

Twitter-CEO Jack Dorsey hat die Entscheidung, das Konto von US-Präsident Donald Trump dauerhaft zu sperren, als richtig, aber gefährlich bezeichnet und zugegeben, dass dies eine Folge des Versagens des Unternehmens ist, eine gesunde Kommunikation zu fördern. Dies schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes geschrieben: "„Ich feiere nicht und bin nicht stolz darauf, dass wir Donald Trump von Twitter verbannen mussten oder wie wir dazu kamen. Nach einer klaren Warnung, dass wir diese Maßnahme ergreifen würden, haben wir eine Entscheidung mit den besten Informationen getroffen, die wir aufgrund von Bedrohungen der physischen Sicherheit auf und außerhalb von Twitter hatten. War das richtig? Ich glaube, das war die richtige Entscheidung für Twitter“, schrieb Dorsey auf der Plattform.

Gleichzeitig hält er die Sperrung von Trumps Twitter-Account für ein Versagen der Firma, gesunde Gespräche fördern zu können. Darum werde das Unternehmen sich die Zeit nehmen, um über seine Geschäftstätigkeit und das Umfeld nachzudenken.

„Die Ergreifung solcher Maßnahmen fragmentiert das öffentliche Gespräch. Sie teilen uns. Sie begrenzen das Potenzial für Klärung, Lösung und Lernen. Und stellt einen Präzedenzfall dar, den ich für gefährlich halte: die Macht, die eine Person oder ein Unternehmen über einen Teil des globalen öffentlichen Gesprächs hat“, fügte der Twitter-Chef hinzu.

Twitch, Twitter, Facebook, Youtube und Instagram hatten zuvor Trumps Konten wegen seiner Aussagen zu den Unruhen am 6. Januar in Washington für verschiedene Zeiträume gesperrt. Der Grund waren Video- und Textnachrichten an die Demonstranten, die das Kapitol in Washington besetzt hatten. Trump forderte sie einerseits auf, sich friedlich zu verhalten und nach Hause zu gehen, nannte sie aber gleichzeitig Patrioten und sprach von Wahlbetrug. "

Quelle: SNA News (Deutschland)

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