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Studie: Medien haben im Fall der NSU-Morde versagt

Archivmeldung vom 10.01.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.01.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
In diesem Ladengeschäft an der Ecke Gyulaer Straße/Siemensstraße wurde Abdurrahim Özüdoğru am 13. Juni 2001 ermordet. In der ehemaligen Änderungsschneiderei befindet sich ein Shop für asiatisches Kunsthandwerk (Foto 2012). Bild: Aarp65 - wikipedia.org
In diesem Ladengeschäft an der Ecke Gyulaer Straße/Siemensstraße wurde Abdurrahim Özüdoğru am 13. Juni 2001 ermordet. In der ehemaligen Änderungsschneiderei befindet sich ein Shop für asiatisches Kunsthandwerk (Foto 2012). Bild: Aarp65 - wikipedia.org

Nicht nur der Staat, auch die Medien haben im Fall der NSU-Morde versagt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Otto-Brenner-Stiftung, aus der die "Süddeutsche Zeitung" zitiert. Die Medien hätten "zur Ausgrenzung der Opfer beigetragen" und "Angehörige stigmatisiert". Die Studie verweise unter anderem auf die weite Verbreitung des später zum "Unwort des Jahres" gewählten Begriffs "Döner-Morde", schreibt die SZ.

Die Berichterstattung zu den Morden sei vor Entdecken des NSU ohne kritische Distanz "der Logik und den Deutungsmustern der Ermittlungsbehörden" gefolgt.

Die Otto-Brenner-Stiftung spricht laut SZ von einem "bitteren Befund". Die Studie beruhe auf einer Analyse von etwa 300 Artikeln in der deutsch- und türkischsprachigen Presse. Die Studie wurde von dem Rechtsextremismus-Forscher Fabian Virchow und den Medienwissenschaftlerinnen Tanja Thomas und Elke Grittmann geleitet.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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