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Marius Müller-Westernhagen: "Künstler sind nicht dazu da, Erwartungen zu erfüllen"

Archivmeldung vom 23.05.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.05.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Marius Müller-Westernhagen auf der Berlinale 2010
Marius Müller-Westernhagen auf der Berlinale 2010

Foto: Okki
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Er kann es nicht lassen: Marius Müller-Westernhagen kommt zurück auf die großen Bühnen dieses Landes. Dabei hatte er Ende des vergangenen Jahrtausends eigentlich genug davon, vor Zehntausenden Hits wie "Sexy" oder "Freiheit" zu singen. Im Interview mit der in Bielefeld erscheinenden Neuen Westfälischen erklärt der 66-Jährige, was ihn zur Rückkehr antrieb, was ihn am Musikmarkt stört und warum er nicht jeden alten Hit wieder singen wird.

"Künstler sind nicht dazu da, Erwartungen zu erfüllen", so Westernhagen. "1999 hatte das alles eine Größe in den Stadien angenommen, dass ich gar nicht mehr wusste, wie ich das künstlerisch weiterentwickeln soll. Du hast die Möglichkeit, immer noch größer zu werden, aber inhaltlich passiert dann nichts mehr. Ich habe darüber reflektiert und erst mal zwei Jahre gar nichts gemacht. Bis mir dann eigentlich der 11. September geholfen hat. Das Ereignis war derart traumatisch, vor allem auch, wie Amerika darauf reagiert hat, dass ich sehr viel nachgedacht habe. Auch, wie es mit mir weitergeht. Ich stand an einer Weggabelung, Richtung alternder Popstar oder Künstler. Die Entscheidung fiel mir leicht", erläutert Westernhagen.

Quelle: Neue Westfälische (Bielefeld) (ots)

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